Deutschland telefoniert weniger und surft mehr

Es wird in Deutschland immer mehr im Netz gesurft, online recherchiert: Das Gesamtdatenvolumen des Breitband-Internetverkehrs im Festnetz wird um ein Fünftel auf 13,8 Milliarden Gigabyte steigen. Dafür telefonieren die Bundesbürger erstmals weniger von ihrem Handy aus.

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13.11.2016, 15:12 Uhr

Das aus Mobilfunknetzen abgehende Gesamt-Datenübertragungsvolumen steigt laut Schätzung um 31 Prozent auf 774 Millionen Gigabyte. 2016 werden die Datendienste 44,7 Prozent (+ 4,7 Prozent) der Mobilfunk-Umsätze ausmachen.
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Seit 2012 telefonieren die Nutzer in Deutschland weniger – 2016 sind es insgesamt 940 Millionen Minuten täglich (- 7 Millionen Minuten pro Tag). Erstmals wird in diesem Jahr weniger via Mobilfunk gesprochen als im Vorjahr (- 9 Millionen Minuten täglich).
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Software-basierte Telefonie-Anwendungen, wie u. a. Skype, gewinnen insgesamt weiter an Bedeutung (+ 8,2 Prozent; 2016: 250 Millionen Minuten täglich). Trotz des Vordringens dieser Telefonie können sinkende Verbindungsminuten aus Festnetzen um 17 Millionen Minuten täglich und abnehmender Sprachverkehr aus Mobilfunknetzen nicht ausgeglichen werden – offensichtlich ersetzen mittlerweile andere Kommunikationsformen die Sprachtelefonie.
(Quelle: VATM)