Drei Millionen machen per SMS oder E-Mail Schluss

Traurig aber wahr: Jüngere Menschen trennen sich immer häufiger per E-Mail oder SMS von ihrem Partner. Von den Teenagern zwischen 14 und 19 Jahren ist es jeder Siebte. Bei Älteren ist diese Gewohnheit weniger verbreitet. Aber immerhin zwei Prozent der über 60-Jährigen haben bereits mit einer SMS eine Beziehung beendet.

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17.05.2010, 15:07 Uhr

Fast drei Millionen Deutsche haben nach eigenen Angaben schon einmal per E-Mail oder SMS eine Beziehung beendet. Nennenswerte Unterschiede zwischen Frauen und Männern gibt es nicht. Das ergibt der aktuelle BITKOM-Webmonitor, eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands.
Schattenseiten moderner Kommunikationswege
„Technologien wie E-Mail oder SMS erleichtern unsere Kommunikation und sind fester Teil unseres Lebens – mit vielen positiven, teils aber auch fragwürdigen Begleiterscheinungen“, sagte BITKOM-Vizepräsident Achim Berg. „Es gibt sicher gute Gründe, Beziehungsfragen im direkten Gespräch zu klären statt per elektronischer Mitteilung.“ Tatsächlich werden derzeit die meisten Beziehungen noch im Gespräch beendet. 61 Prozent aller Befragten haben das Gespräch gesucht, jeder zehnte schrieb einen Brief.
Nicht die feine Art
Die Beendigung einer Beziehung per Mail oder SMS stößt in der Bevölkerung auf große Ablehnung. Nur drei Prozent aller Befragten billigen, eine Beziehung auf diese Weise zu beenden. 92 Prozent lehnen es demgegenüber ab. Unter den 14 bis 19-Jährigen liegt die Ablehnung sogar bei 99 Prozent. „Offenbar klaffen bei einigen Jugendlichen Anspruch und Wirklichkeit auseinander. Mit den eigenen Verhaltensprinzipien geht man sichtlich entspannt um“, so Berg.
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