Drei neue Samsung Handys mit bada 2.0

Schon im Rahmen des Patentstreits zwischen Apple und Samsung hatte handytarife.de über eine Neuauflage des Samsung-eigenen Betriebssystems bada spekuliert. Nun stellen die Koreaner drei Geräte vor, auf denen bada 2.0 zum Einsatz kommt. Angeführt wird das Trio vom neusten Samsung-Smartphone Wave 3.

Samsung© Samsung Electronics GmbH
02.09.2011, 09:53 Uhr

Das Wave M und das Einsteiger-Smartphone Wave Y runden die Neuankündigung ab. Wie bereits erwähnt, setzten alle drei Geräten auf die eigene Plattform bada 2.0. So setzen die Handys auf Multi-Tasking, Wi-Fi direct, Spracherkennung und, falls verfügbar, sogar auf Near Field Communication, kurz NFC, optional. Damit NFC könnten Smartphone-Nutzer Fotos und Dateien ohne Internetverbindung austauschen, mit dem Smartphone bezahlen und Bus- und Bahnkarten aufladen.
 Video zu den neuen Samsung Bada Handys
Mit bada 2.0 feiert ebenfalls der Samsung-Messaging-Dienst Ch@tON seine Premiere auf der IFA 2011 in Berlin. Der plattformübergreifender Kommunikationsdienst verknüpft Freunde und Kontakte. Kleine Communities lassen sich über einen Gruppen-Chat einrichten, während ein Web-Client den Austausch von Inhalten und Unterhaltungen zwischen Handy mit Ch@tON App und PC erlaubt.
Wave 3: Super AMOLED inklusive
Das Samsung Wave 3 ist ein schickes Smartphone, das ein großes Super AMOLED-Display mit einer Diagonale von 10,16 cm, einen 1,4-GHz-Prozessor und HSPA+ mit einem knapp 10 Millimeter flachen Gehäuse aus gebürstetem Metall unterbringt. Mit seinem Vollmetall-Design steht es seinen Vorgängermodelln in Sachen Beschaffenheit in nichts nach. Das Wave 3 bietet den Samsung Social Hub und den Music Hub, womit der Kauf und das Herunterladen von Songs und Alben möglich ist. Neu ist zudem, dass sich das Aluminium-Gehäuse nicht mehr abnehmen lässt, sondern vielmehr einem Schiebemechanismus untergeordnet ist und wohl das teuerste Gerät des Trios sein dürte.
Samsung Wave M: Mit Ch@ton
Via Ch@tON und Social Hub sollen die Nutzer mit dem Samsung Wave M den Durchblick in ihrem hektischen Alltag behalten können. Das Smartphone bietet ein Display mit einer Diagonale von 9,27 cm, glänzt mit einem metallic-farbenen Gehäuse und ermöglicht es den Nutzern, in via Ch@tON in Verbindung zu bleiben. NFC bietet zudem einen besonderen Kaufanreiz, während der 832-MHz-Prozessor im ersten Kurztest einen flotten Eindruck hinterließ. Preislich soll das Gerät im mittlerem Segment liegen.
Samsung Wave Y: Für den Smartphone-Einstieg
Das Samsung Wave Y ist ein Gerät für Neueinsteiger in die Welt von Hightech-Handys und Smartphones. Das Gerät setzt auf einen 8,13 Zentimeter großen Touchscreen. Mit Social Hub und Ch@tON können Einsteiger ihre ersten Schritte im mobilen Social Networking unternehmen. Auch das Wave Y setzt auf NFC, ebenso ist ein 832-MHz-Prozessor verbaut. Das Samsung Wave dürfte das günstiges bada-Handy des vorgestellten Trios werden.
Das erste Fazit von handytarife.de:
Samsung zeigt sich weiterhin breit aufgestellt und haucht dem eigenen Betriebssystem bada äußerst schwungvoll neues Leben ein.