EU Beschluss: Roaming-Gebühren sollen sinken

Bei der gestrigen Sitzung der über die Senkung der Roaming-Gebühren für das mobile Telefonieren im Ausland ist ein Durchbruch erreicht. Die Teilnehmer konnten sich auf eine Obergrenze für die Roaming-Gebühren einigen.

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16.05.2007, 08:32 Uhr

Der gefundene Kompromiss sieht folgendes vor: Abgehende Anrufe aus dem Ausland sollen in Zukunft höchstens 49 Cent pro Minute kosten, angenommene Anrufe im Ausland 24 Cent. Als Großhandelspreis sollen 30 Cent pro Minute festgelegt werden. Zu allen Preisen kommt jeweils noch die landesspezifische Mehrwertsteuer hinzu.
Die neue Verordnung soll bereits Mitte Juli in Kraft treten und eine Laufzeit von einem Jahr haben. Im kommenden Jahr sollen die Preise erneut gesenkt werden. Damit die Einigung umgesetzt werden kann, müssen das EU-Parlament und die EU-Regierungen noch zustimmen.
Der gefundene Kompromiss bedeutet einen großen Fortschritt für die Verbraucher und kann vielen ein böses Erwachen nach dem Urlaub ersparen. Zum Bedauern für die Verbraucher bezieht sich die Einigung nur auf Sprachkommunikation. Das Übertragen von Daten im Ausland wird auch weiterhin teuer bleiben.