FairPhone: Faires Android-Smartphone in Planung

Oftmals ist zumindest nicht sicher, unter welchen Umständen die für die Smartphone-Produktion benötigen Rohstoffe ins Gerät gelangten. Amsterdamer Designer arbeiten deswegen am FairPhone, einem Android-Smartphone, welches durchweg unter fairen Arbeitsbedingungen entstehen soll. 

Android-Smartphone© siraphol / Fotolia.com // i12 GmbH
15.01.2013, 10:55 Uhr
So behaupten Unternehmen aus der Unterhaltungsindustrie, es sei schlichtweg nicht möglich darauf zu achten, wo die eingekauften Rohstoffe herkämen. Das Team von FairPhone setzt dagegen und möchte auf die Herkunft der eingesetzten Materialien achten. Das soll erreicht werden, indem Partnerschaften mit sämtlichen Akteuren der Lieferkette der verschiedenen Smartphone-Komponenten abgeschlossen werden. FairPhones sollen zudem zu einem hohen Grad receyclebar sein. 
Wenngleich das Design des ersten FairPhone noch nicht offiziell feststeht, so legte man sich auf Android als Betriebssystem fest. Künftig plane man allerdings, auf Firefox OS zu setzen, auch der Einsatz von mobilem Linux sei denkbar. Weitere technische Details sind hingegen noch nicht bekannt. 
In einer ersten Charge werden ab dem dritten Quartal 2013 5.000 FairPhones an private Abnehmer verkauft. Der niederländische Mobilfunkanbieter KPN wird außerdem 1.000 FairPhones an seine Kunden verkaufen.