Fast 40 Prozent der Deutschen haben ein Smartphone

Die Verbreitung von Smartphones ist in den vergangenen Monaten stark gestiegen. Inzwischen besitzen 38 Prozent aller Bundesbürger über 14 ein solches Mobiltelefon. Anfang des Jahres waren es erst 34 Prozent. Der Anteil der Smartphone-Besitzer nimmt mit steigendem Alter ab: So hat nur jeder Vierte zwischen 50 und 64 Jahren ein solches Handy.

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01.11.2012, 17:00 Uhr

Bei den Personen ab 65 Jahren ist es sogar nur jeder zehnte (10 Prozent). Von den unter 30-Jährigen hingegen haben sich schon zwei Drittel (65 Prozent) mit einem Smartphone ausgestattet. Dies entspricht einem Wachstum um 14 Prozentpunkte in dieser Altersgruppe seit Jahresbeginn. Das ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Bitkom.
Smartphones sind hochwertige internetfähige Mobiltelefone, die meist über einen berührungsempfindlichen Bildschirm gesteuert werden (Touchscreen). Den Durchbruch für dieses Segment hat das iPhone von Apple gebracht, das vor etwas mehr als fünf Jahren auf den Markt kam.
Laut Umfrage nutzen rund 89 Prozent aller Deutschen über 14 Jahre ein Handy privat oder beruflich. Auch immer mehr Senioren telefonieren mobil. Besaßen vor einem Jahr noch zwei Drittel (65 Prozent) aller Deutschen ab 60 Jahre ein Handy, sind es nun schon drei Viertel (76 Prozent).
Die Smartphones der neuesten Generation nutzen den Mobilfunkstandard Long Term Evolution. LTE ist der Nachfolger von UMTS und ermöglicht in seiner ersten Version Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 75 Megabit pro Sekunde (Mbit/s). Die derzeit in der Praxis meistgenutzte Bandbreite liegt zwischen 5 und 20 Mbit/s. Mit der anstehenden Weiterentwicklung zu LTE-Advanced werden 10 bis 60 Mbit/s im Praxisbetrieb erreicht.