Fünf Jahre UMTS - die dritte Mobilfunkgeneration

Es begann mit einer Aufsehen erregenden Versteigerung von Funkfrequenzen durch die deutsche Bundesregierung im Jahr 2000 für rund 50 Milliarden Euro. Damit wurde der Weg für eine schnelle mobile Datenübertragung frei gemacht, vier Jahre später ging Vodafone als erster Netzbetreiber mit der Vermarktung von UMTS an den Start.

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11.02.2009, 14:41 Uhr

Nach fünf Jahren und anfänglicher Skepsis nutzen heute acht Millionen Vodafone-Kunden UMTS.
Das erste UMTS-fähige Produkt war eine Mobile Connect Card, eine PC-Karte für das Notebook, mit der man mobil ins Internet gehen kann. Vor der Inbetriebnahme des Netzes führte Vodafone einen Test mit mehreren Tausend Firmenkunden durch. Das Vodafone UMTS-Netz war zu diesem Zeitpunkt in mehr als 200 Städten in hoher Qualität verfügbar. Von da an konnten Vodafone Kunden mobil mit dem Notebook mit bis bis zu 384 Kilobit/s, also der sechsfachen ISDN-Geschwindigkeit, arbeiten. Die ersten UMTS-Handys folgten im Mai 2004.
Der schnelle mobile Zugriff auf das Firmennetzwerk ist dank UMTS ebenso problemlos möglich, wie beispielsweise die Ansicht von multimedialen Webseiten oder das Streaming von Videos. Schneller Internetzugang, Multimedia auf dem Handy und mobiles Arbeiten ist mit dem Mobilfunkstandard der dritten Generation zum neuen Standard geworden.
Neue Technik ermöglicht noch schnellere Datenübertragung
Vodafone hat aktuell etwa 20.000 GSM Basistationen und deckt mit diesen mehr als 99 Prozent der Bevölkerung ab. Mit mehr als 13.000 UMTS-Basisstationen werden mehr als 80 Prozent der Bevölkerung mit mobilem Breitband-Zugang mit Geschwindigkeiten von bis zu 3,6 Mbit/s und im Uplink mit Geschwindigkeiten von bis zu 1,45 Mbit/s abgedeckt. In ländlichen Regionen schließt UMTS als mobiles DSL die so genannten „weißen Flecken“ ohne DSL-Versorgung.
Die Nachfolgegeneration von UMTS heißt LTE und steht für Long Term Evolution. Diese neue Technologie wird in Zukunft die mobilen Datenraten noch einmal deutlich erhöhen und die verfügbaren Funkfrequenzen noch flexibler und ökonomischer nutzen.
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