Gigantische Handyrechnungen schockieren Franzosen

Eine Reihe von Kunden des französischen Internet-Providers Orange war schockiert, als sie zum Monatsende ihre Handyrechung erhielt. Der Anbieter forderte von diversen Verbrauchern Summen zwischen zehn- und hunderttausend Euro. Keiner der Kunden konnte sich derart horrende Beträge auch nur ansatzweise erklären.

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20.11.2009, 16:55 Uhr

Viele vermuteten fehlerhafte Rechnungen oder gar einen schlechten Scherz. Leider verhielt es sich anders: All jene Kunden, die nun mit derartigen Rechnungen konfrontiert worden waren, hatten im vergangenen Monat eine Flatrate bei Orange beantragt, die mobiles Internet zum Festpreis von fünfzig Euro im Monat versprach. Das Kleingedruckte hatten sie anscheinend nicht gelesen…
Orange, eine Tochtergesellschaft der französischen Telekom stellte daraufhin klar, dass diese Rechnungen keineswegs fehlerhaft seien. Die Beträge ergäben sich durch die Menge an herunter geladenen Daten. Für diese entstünden zusätzlich Gebühren, die zu dem Preis von fünzig Euro für die Mobilflat dazugerechnet werden müssten. Für fünfzig Euro erhalte man lediglich das Recht auf zeitlich unbegrenzte Nutzung der Flatrate, nicht jedoch auf unbegrenztes Datenvolumen bei Downloads.