Handy am Steuer: In fast ganz Europa verboten

Nicht nur in Deutschland ist es während der Autofahrt verboten das Handy zu gebrauchen. In nahezu ganz Europa dürfen Autofahrer nicht am Steuer telefonieren. Wie in Deutschland darf das Handy in einigen anderen Ländern während der Fahrt nicht einmal in die Hand genommen werden, so zum Beispiel in Italien, Belgien und in den Niederlanden.

Handytarife im Vergleich© blackzheep / Fotolia.com
20.08.2014, 15:03 Uhr

Wer gegen diese Regeln verstößt, muss meist mit einem saftigen Bußgeld rechnen. Darauf weist jetzt der ADAC hin.
Während in Deutschland für das Telefonieren ohne Freisprechanlage 60 Euro und ein Punkt anfallen, sind es in Dänemark 200 Euro, in den Niederlanden sogar 230 Euro. Auch in den südlichen Urlaubsregionen kann es teuer werden. Wer in Italien mit dem Handy am Ohr erwischt wird, muss mindestens 160 Euro zahlen, in Frankreich sind 135 Euro oder mehr fällig. In Österreich fallen 50 Euro Bußgeld an.
Alternativ können Autofahrer mit einer Freisprecheinrichtung telefonieren. Das ist in allen europäischen Ländern erlaubt. Anders sieht es dagegen mit der Benutzung von Kopfhörern und Earphones aus. In Spanien beispielsweise darf damit nicht telefoniert werden.
Lediglich in Schweden gibt es kein ausdrückliches Handyverbot. Jedoch können auch hier Bußgelder von bis zu 170 Euro anfallen, sollte der Autofahrer das Mobiltelefon benutzen und dabei durch eine unsichere Fahrweise auffallen oder auf andere Weise die Sicherheit im Straßenverkehr gefährden. Es handelt sich jedoch immer um eine Einzelfallentscheidung.
Der ADAC empfiehlt im Ausland generell auf das Telefonieren im Auto zu verzichten. Da sich die Straßenverkehrsführung und die Beschilderung im Ausland oftmals stark von der in Deutschland unterscheiden, sollte man jede Form von Ablenkung vermeiden.