Handy defekt – wer richtet’s?

Zwei Drittel der Nutzer von Computern, Laptops, Tablets oder Smartphones standen in den letzten sechs Monaten mindestens einmal vor einem technischen Problem. 33 Prozent kämpfen sogar mindestens einmal im Monat mit der Technik, so eine aktuelle repräsentative Umfrage von TNS Emnid im Auftrag der Deutschen Telekom.

Smartphone im Café© Drobot Dean / Fotolia.com
14.07.2014, 02:34 Uhr

An erster Stelle der genannten Probleme (61 Prozent) steht die mangelnde Geschwindigkeit der verwendeten Endgeräte und des Internets. Vor allem jüngere Nutzer, die häufiger als andere Altersgruppen datenreiche Videos und Musikdateien z. B. per Handy aus dem Netz herunterladen, klagen über lange Lade- und Speicherzeiten. Aber auch Softwareprobleme (41 Prozent), Schadprogramme wie Viren und Trojaner (37 Prozent), die man mit einem Antivirus-Programm für das Handy eindämmen könnte, oder das Heimnetzwerk (31 Prozent) verursachen oft Ärger. Fast jeder fünfte Befragte (18 Prozent) nennt Schwierigkeiten mit der Einrichtung oder Synchronisierung von E-Mail-Konten, ebenso viele den Verlust von Daten.
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Im Umgang mit PC, Laptop oder Smartphone geben sich die meisten Anwender selbstbewusst: 64 Prozent schätzen ihr Know-how als gut bis sehr gut ein, 36 Prozent als eher schlecht bis sehr schlecht. Die positive Einschätzung des eigenen IT-Wissens nimmt mit dem Alter kontinuierlich ab: Nur 14 Prozent der 14- bis 29-jährigen nennen schlechte bis sehr schlechte Kenntnisse, aber 39 Prozent der 50- bis 59-jährigen und sogar 66 Prozent der über 60-jährigen.
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Wenn das eigene Know-how zur Lösung von technischen Problemen nicht ausreicht, greifen zwei Drittel der Nutzer auf die Unterstützung von Freunden und Bekannten oder von Familienmitgliedern (60 Prozent) zurück. 23 Prozent nehmen die kostenpflichtige Dienstleistung von IT-Fachleuten in Anspruch.
Warnungen vor Phishing-Mails, Spyware, Viren oder Hackerangriffen scheinen an den meisten Nutzern nicht spurlos vorbei zu gehen. Die meisten Befragten geben an, mindestens eine der gängigsten Sicherheitsvorkehrungen an ihren technischen Geräten vorzunehmen. Dazu zählt vor allem die Verwendung und Aktualisierung von Antivirensoftware, die Verschlüsselung von Daten oder die regelmäßige Änderung von Passwörtern.
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