Handy im Urlaub ist Fluch und Segen zugleich

Smartphones mit ihren nützlichen Funktionen können im Urlaub ein wahrer Segen sein und in vielen Lebenslagen helfen. Insbesondere wenn man sich nicht gut auskennt, ist das Handy der Fremdenführer 2.0. Doch das Mobiltelefon kann Kriminellen auch dabei helfen, Sie um Ihr Hab und Gut zu bringen. Davor sollten Sie sich schützen.

Smartphone im Café© Drobot Dean / Fotolia.com
10.07.2017, 09:00 Uhr

87 Prozent der Deutschen nehmen ihr Smartphone mit in den Urlaub. Das ergab eine Umfrage des Digitalverbandes Bitkom unter 1013 Teilnehmern. Dabei scheint das Handy insbesondere die Spielekonsole, die nur von 46 Prozent mitgenommen wird, das Tablet, das nur bei 44 Prozent im Gepäck zu finden ist, und den Laptop, der nur von 29 Prozent eingepackt wird, zu ersetzen.

Aber auch zur Navigation, ob per Auto oder zu Fuß beim Städte-Trip, steht das Mobiltelefon heutzutage als nützlicher Helfer dem Reisenden zur Seite. Die Routenführung geschieht mit einer mobilen Internetverbindung, die mit dem passenden Tarif dank EU-Roaming ohne Mehrkosten genutzt werden kann. Außerhalb der Europäischen Union sollte vorab die richtige Daten-Roaming-Option gewählt oder auf Offline-Karten gesetzt werden.

Handy-Navigation: Software und App im Vergleich

Aber auch Bewertungen von Museen und Restaurants können unterwegs dabei helfen, mit dem Smartphone die Freizeit zu gestalten. Die Sehenswürdigkeiten und die schönen Momente werden dann mit der Handy-Kamera festgehalten und finden als Selfie oder Panorama-Aufnahme ihren Weg in die Sozialen Netzwerke. Doch genau davor warnt das Infocenter der R+V Versicherung.

Fotos nicht für jeden sichtbar teilen!

Denn Ihre Urlaubsgrüße auf Facebook, Instagram, Snapchat, Twitter oder dem eigenen Blog interessieren auch Einbrecher sehr. Wer sich und seine Wohnadresse durch seinen Klarnamen oder anderen personenbezogenen Daten in den Sozialen Netzwerken identifizierbar macht, kann so schnell die asoziale Seite des Web 2.0 kennenlernen.

Wenn Sie Fotos von ihrem Urlaub posten wollen, dann überprüfen Sie ihre Privatsphäre-Einstellungen:

  • Wer kann ihre Beiträge im Internet sehen?
  • Schließen Sie Unbekannte und potenzielle Langfinger aus!

Teilen Sie Ihre Urlaubsgrüße nur mit einer Ihnen bekannten, bestimmten Gruppe oder nur persönlich über Messenger-Dienste. Oder probieren Sie doch mal eine Light-Version des „digital detox“ und verzichten Sie auf Social Media im Urlaub, genießen den Moment und erzählen Ihren Bekannten, Arbeitskollegen, Freunden und Verwandten davon, wenn Sie wieder daheim sind.