Handy im Winter: Smartphones mögen keine Kälte

Das Smartphone und der Mensch haben eines gemeinsam – sie mögen Wärme und Trockenheit. Weder Kälte oder Nässe vertragen beide gut. Damit wird es jetzt Zeit, Handy oder Smartphone winterfest zu machen. Vor Schnee, Eis und Kälte kann Zubehör aus dem Handel schützen - und ein paar Tipps.

Frau mit Smartphone© kaboompics / Pixabay.com
04.12.2014, 16:10 Uhr

Sowohl Eis und Schnee, als auch kondensierende Luftfeuchte setzt den empfindlichen Geräten schnell zu. Sie entsteht immer dann, wenn das Smartphone innerhalb kurzer Zeit einen Klimawechsel ertragen muss. Zum Beispiel beim Übergang von kalter, frostiger Luft auf warme, feuchte Luft in einer Skihütte. Wer sein Gerät beim Wintersport oder bei einem längeren Spaziergang an der kalten Winterluft also ungeschützt bei sich trägt, handelt leichtsinnig und muss mit einem Totalausfall rechnen.
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Doch selbst, wenn es nicht soweit kommt: Auch modernste Akkus tolerieren Temperaturen unterhalb des Gefrierpunktes eher wenig – tiefe Temperaturen beschleunigen nämlich deren Entladung. Wer also oft länger an der frischen (und kalten) Luft unterwegs ist, für den sollte ein zweiter Akku kein Luxus sein.
Aufpassen beim Sport
Beim Wintersport ist der mobile Begleiter sogar gleich mehreren Gefahren ausgesetzt: einen ungeschützten Sturz quittiert es meist mit einem irreparablen Displaybruch oder gar Beschädigungen an der Elektronik. Daher sollte das Smartphone beim Snowboarden, Skifahren oder Rodeln nah am Körper und nicht in einer Jacken-Außentasche verstaut sein. Die Vorteile liegen auf der Hand – zum einen hält die Körpertemperatur das Gerät und den Akku warm, zum anderen dringt kein oder wenig Schnee ein, der das Gerät beim späteren Auftauen des Gerät ansonsten beschädigen könnte. Ohnehin gilt auf der Piste und anderswo beim Wintersport die Devise, das Gerät nur einzuschalten, wenn es gebraucht wird – so hält der Akku in jedem Fall länger durch.
Schutz vor Stürzen und Feuchtigkeit bieten Vollschutzhüllen aus dem Handy-Zubehörhandel. Einen ausreichenden Schutz bieten selbst günstige Modelle. Wer allerdings Wert auf das Äußere legt, für den gibt es auch vom Standard abweichenden Schutz wie Handysocken oder Pelzmäntelchen.
Ist der Akku unterkühlt, hilft ein Ersatz-Akku. Schwierig wird dies für Besitzer eines Gerätes mit fest verbautem Akku. Hier bieten sich sogenannte „Power Banks“ an – externe Akkus, die per Micro-USB an das Smartphone angeschlossen werden. Mit ihrer Hilfe kann ein durch Kälte entladener Akku wieder mit neuer Energie versorgt werden. (Quelle: E-Plus)