Handy-Klingeln und laute Telefonate nerven Deutsche

Zwei Drittel aller Deutschen fühlen sich von lauten Handy-Gesprächen in der Öffentlichkeit belästigt. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Branchenverbands BITKOM. Dabei lassen sich Mobiltelefone mit den Profileinstellungen an die jeweilige Umgebung anpassen

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22.07.2008, 09:55 Uhr

69 Prozent der Befragten gaben an, sich häufig oder gelegentlich an lauten Handy-Telefonaten in der Umgebung zu stören. Auch laute Klingeltöne sorgen oftmals für Ärger. Lediglich 31 Prozent haben kein Problem damit. Die Lärmbelästigung ist dabei oftmals gar nicht notwendig, denn dank immer besserer Übertragungs- und Sprachqualität muss eigentlich niemand mehr ins Handy schreien, um am anderen Ende verstanden zu werden.
Rufton: Es geht auch anders

Auch ist es längst nicht mehr nötig, den Klingelton ständig gleich laut eingestellt zu lassen. Handys haben mehrere so genannte „Profile“, mit denen sich die Signale an unterschiedliche Situationen anpassen lassen. In Besprechungen genügt es zum Beispiel, wenn das Gerät bei neuen Anrufen oder Kurzmitteilungen blinkt. Die meisten Geräte bieten außerdem einen Vibrationsalarm oder langsam ansteigende Klingeltöne. „Das Handy hat sich rasant durchgesetzt. Aber viele Mitbürger haben noch nicht gelernt, es rücksichtsvoll und der jeweiligen Situation angemessen einzusetzen“, kommentiert BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer.
Positives Fazit: Auch wenn Mobiltelefone in den Händen mancher Anwender viel Lärm machen, werden sie unter dem Strich sehr positiv beurteilt: 64 Prozent der deutschen Nutzer finden, dass sich das Handy überwiegend positiv auf ihren Alltag ausgewirkt hat.
handytarife.de rät: Denken Sie auch an Ihren Nachbarn im Zug oder Restaurant – man muss ja nicht immer und überall telefonieren...
Quelle: BITKOM