Handy mehr zum Fotografieren als Telefonieren verwendet

63 Prozent verwenden ihr Mobiltelefon mindestens einmal pro Woche zum Fotografieren. Die reine Sprachtelefonie verliert an Bedeutung und wird durch Messaging-Dienste ersetzt. Neue Social Media-Apps wie Instagram und Snapchat sind in der jüngeren Zielgruppe deutlich weiter verbreitet als beim Durchschnitt.

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01.10.2016, 20:08 Uhr

Dies zeigte jetzt eine aktuelle Deloitte-Studie. Demnach ist die Handy-Kamera das wichtigste Smartphone-Feature.
Rückläufig ist die Nutzung der Sprachtelefonie über alle Altersgruppen hinweg. Nur noch 52 Prozent bedienen sich regelmäßig mobiler Sprachdienste - beeinflusst durch die beliebten Messaging-Angebote sowie Datentarife ohne Voice Flat.
Die Fotografie erweist sich immer stärker als echtes Killer-Feature von Smartphones. 63 Prozent geben an, mindestens einmal pro Woche oder sogar täglich auf den Auslöser zu drücken. Die hohe Qualität der Handy-Kameras und die Möglichkeit, die Bilder via App und Internet zu teilen, sind hierfür die ausschlaggebenden Faktoren. Ein Drittel der Deutschen teilt die Bilder wöchentlich oder täglich, bei den jungen Verbrauchern sind es 45 Prozent.
Welches sind die beliebtesten Social-Media-Apps?

  • WhatsApp: 79%
  • Facebook: 50%
  • Instagram: 15%
  • Twitter: 13%
  • Tinder: 8%
  • Snapchat: 7%

Weniger Tablets, etwas mehr Handys
Weiteres Ergebnis der Umfrage: Der Hardware-Boom macht Pause. Der mobile Gerätepark der deutschen Verbraucher ist in diesem Jahr nicht nennenswert gewachsen. Zwar stieg der Absatz von Smartphones um vier Prozentpunkte, in allen anderen Kategorien stagniert er jedoch.
Besonders auffällig ist die Entwicklung bei Tablets. Sie scheinen den Zenit ihrer Verbreitung erreicht zu haben. Ein neues Smartphone kaufen wollen sich in den nächsten zwölf Monaten immerhin 30 Prozent. In allen Kategorien sind die entsprechenden Werte gegenüber dem Vorjahr aber klar zurückgegangen.