Handy-Navigation boomt

Immer mehr Menschen verlassen sich im Straßenverkehr auf ihr Smartphone. Gerade bei längeren Touren wie der Fahrt in den Osterurlaub helfen moderne Geräte mit Navigations-Software, den richtigen Weg zu finden. Allein im vergangenen Jahr stieg die Zahl der Nutzer mobiler Navigation mit dem Handy sprunghaft an.

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28.04.2011, 15:00 Uhr

Setzten im Vorjahr nur 1,8 Prozent aller Mobiltelefonierer - und damit jeder 50. Verbraucher - auf die mobile Wegführung, so sind es inzwischen 15,5 Prozent. Damit nutzt fast jeder sechste Verbraucher die Lotsenfunktion seines Smartphones. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von TNS Infratest im Auftrag der E-Plus Gruppe.
Gute Navigation kostenlos
Mobiltelefone entwickelten sich in den vergangenen Jahren mehr und mehr zum Alleskönner im Jackentaschenformat. Bei den nützlichen Zusatzprogrammen, die oft serienmäßig integriert sind, setzt sich die mobile Navigation besonders stark durch. Viele Mobiltelefone bieten das Navi-Programm bereits ohne Aufpreis. Und sie müssen sich nicht hinter den klassischen Navigationsgeräten verstecken: Wie Stiftung Warentest (Ausgabe test 1/2011) bestätigt, kommen die Autofahrer mit den Mobilprogrammen ebenso gut und sicher ans Ziel. "Trotz etwas kleinerer Displays haben die Smartphones einen unschlagbaren Vorteil: Das Kartenmaterial ist immer topaktuell. Und wer eine flexible Daten-Flatrate bucht, behält die Kosten stets im Blick", sagt Haiko Schelten, Marktforschungsexperte der E-Plus Gruppe.
Das Handy als Alleskönner
Die modernen Mini-Kommunikationszentralen können noch mehr: Wettervorhersagen, Restaurant-Finder oder kleine Städteführer - das Smartphone bietet auf Reisen wertvolle Tipps.
Hinweis von E-Plus: Wichtig ist es, das Ziel schon vor der Fahrt einzustellen. Das erspart Ärger und erhöht die Verkehrssicherheit, denn das Bedienen eines Navigationsgerätes oder Telefons ist nur bei stehendem Fahrzeug und ausgeschaltetem Motor zulässig.