Handy-Surfen im Ausland wird bald billiger

Die EU-Kommission plant, die Roaming-Verordnung weiter zu verschärfen. Wenngleich die Preis-Obergrenze für Handy-Kosten im Urlaub oder auf einer Geschäftsreise fällt, pendelten sich die Preise für das Daten-Roaming bislang nur knapp unter dem von Brüssel festgelegten Limit ein. Nun sollen Tarife vorgeschrieben werden.

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07.07.2011, 10:15 Uhr

EU-Kommissarin Neelie Kroes legte in Brüssel jetzt einen Regulierungsplan vor, um die Mobilfunk-Anbieter zu billigeren Tarifen zu zwingen. Demnach ist geplant, die Großhandelspreise für Roaming pro Megabyte auf folgende Netto-Obergrenze festzulegen: ab 1. Juli 2012: 30 Cent pro MB, ab 1. Juli 2013: 20 Cent pro MB und bis 30. Juni 2016 auf 10 Cent pro MB.
Die Endkundenpreise, ebenfalls netto, sollen dann wie folgt aussehen: ab 1. Juli 2012: 90 Cent pro MB, ab 1. Juli 2013: 70 Cent pro MB und bis 30. Juni 2016: 50 Cent pro MB.
Zusätzliche Regeln innerhalb der EU, wie die Benachrichtigung beim Erreichen der Kostenobergrenze von 59,50 Euro, schützen den Verbraucher, der mit seinem Smartphone im Ausland im Internet surft, bereits teilweise vor der sogenannten Kostenfalle.
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