Hobbysportler nutzen Smartphones zum Training

Die meisten Breitensportler gehen nur noch mit Hightech aus dem Haus. Mehr als jeder Zweite (55 Prozent) nutzt moderne Handys, Sportuhren und Co. beim Training oder Wettkampf. Das sind 39 Millionen Deutsche. Beliebtestes Gerät ist das Smartphone, im Trend liegen zudem Pulsmesser.

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14.12.2013, 17:22 Uhr

Das ergab eine repräsentative Verbraucherumfrage im Auftrag des Bitkom. Die Einsatzbereiche technischer Geräte beim Sport reichen vom Musik hören über die Pulsmessung bis zum automatischen Aufzeichnen und Teilen der Trainingsleistungen in sozialen Netzwerken. Vor allem jüngere Sportler setzen gern Hightech ein. In der Altersgruppe von 14 bis 29 Jahren haben drei Viertel (73 Prozent) ein solches Gerät dabei.
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Laut Umfrage treiben 82 Prozent aller Deutschen ab 14 Jahre zumindest gelegentlich Sport. Das sind 58 Millionen Menschen. 38 Prozent der Sportler nutzen beim Training oder im Wettkampf ein Smartphone oder herkömmliches Handy, jeder vierte einen MP3-Player (24 Prozent) bzw. ein Pulsmessgerät (23 Prozent) und jeder sechste (16 Prozent) ein Multifunktionsgerät, in dem Pulsmesser und Schrittzähler integriert sind.
Kein Sport ohne Handy
Beliebtester Sport-Begleiter ist das Smartphone. Es wird von 34 Prozent aller Breitensportler genutzt. Bei den Jüngeren unter 29 Jahren ist es gar jeder zweite (50 Prozent). Die Mehrheit derjenigen, die ihr Smartphone beim Sport dabei haben, hören damit Musik (58 Prozent). Bei den Männern dieser Gruppe sind es gar zwei Drittel (66 Prozent), bei den Frauen nur jede zweite (50 Prozent).
Ähnlich beliebt (57 Prozent) sind Apps zur Leistungsmessung. So werden etwa die gelaufene Strecke, die gefahrene Zeit oder die verbrauchten Kalorien erfasst. Jeder Vierte (27 Prozent) nutzt Apps, die ihm beim Navigieren helfen - etwa für die Strecke beim Fahrradfahren. 7 Prozent surfen mit dem Smartphone im Web, während sie auf dem Laufband oder dem Ergometer aktiv sind. 5 Prozent nutzen es zur Unterhaltung, etwa für Games oder Videos.
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