Ikea geht unter die Mobilfunk-Anbieter

Neben Stühlen, Lampen und Regalen gibt es bei Ikea demnächst auch Handys – zumindest in Großbritannien. In Zusammenarbeit mit T-Mobile bietet der schwedische Möbelriese dort einen eigenen Handytarif an. Zunächst erhalten die Konzernmitarbeiter ein Mobiltelefon mit Prepaid-Karte.

Frau mit Handy© oneinchpunch / Fotolia.com
12.08.2008, 11:30 Uhr

Ikea tritt mit dem Tarif „Family Mobile“ als so genannter virtueller Netzbetreiber auf und übernimmt lediglich die Vermarktung, die technische Abwicklung wird komplett von T-Mobile UK übernommen. Nach dem gleichen Prinzip funktionieren in Deutschland die Angebote von Aldi Talk, Tchibo und BILDMobil. Ikea plant jedoch nach Konzernangaben vorläufig nicht, sein Mobilfunkangebot auf andere Länder auszubauen.
Günstiger Prepaid-Tarif
Genau wie die Möbel der Schweden soll der Tarif „Family Mobile“ vor allem eines sein: Preiswert. Telefonate innerhalb Großbritanniens sollen neun Pence (etwa 11,4 Cent) pro Minute, SMS sechs Pence (7,5 Cent) kosten. Damit sei man laut Konzernangaben rund 25 Prozent preiswerter als vergleichbare Prepaid-Angebote. Grundgebühr und Mindestumsatz gebe es nicht.
Zunächst werden die 9.500 Ikea-Mitarbeiter auf der Insel ein Nokia oder Sagem-Handy mit einem Gesprächsguthaben von 5 Pfund erhalten.
Übersicht: Günstige Handytarife im Vergleich