International Roaming: Handytelefonate im EU-Ausland werden günstiger

Am 30. August tritt die zweite Stufe der EU-Verordnung zum International Roaming in Kraft. Handytelefonate innerhalb der EU-Länder werden damit günstiger, die Mobilfunkunternehmen müssen ihre Auslandstarife entsprechend anpassen. Die Regelung gilt jedoch nicht für die Schweiz oder die Türkei.

Tarifvergleich© Jacob Lund / Fotolia.com
29.08.2008, 15:46 Uhr

Gemäß der Richtlinie der Europäischen Union von 2007 sinken die Preise für abgehende Gespräche um vier Cent. Pro Minute dürfen ab morgen nur noch 55 Cent berechnet werden. Auch Handykunden, die im EU-Ausland angerufen werden, zahlen weniger: Der Minutenpreis für eingehende Gespräche sinkt von 29 auf 26 Cent. In genau einem Jahr werden die Kosten beim International Roaming dann erneut um je drei Cent sinken.
Regelungen für Schweiz und Türkei unterschiedlich
Die Verordnung ist jedoch nur für Mitgliedsstaaten der EU bindend, beliebte Urlaubsländer wie die Schweiz und die Türkei zählen nicht dazu. Während einige Mobilfunkbetreiber sich in diesem Fall kulant zeigen und den so genannten EU-Tarif auf diese Länder ausweiten, verlangen andere Unternehmen deutlich höhere Gebühren. Reisende in diese Länder sollten sich also im Vorfeld des Urlaubs bei ihrem Betreiber über die Kosten informieren.
Hier finden Sie ausführliche Informationen zum International Roaming