iPhone: Apple Update ärgert Hacker

Apple hat Ernst gemacht und mit dem aktuellen Update für iPhones gehackte Versionen teilweise unbrauchbar gemacht. Hackern war es u.a. gelungen, die SIMLock Sperre aus dem Handy zu entfernen. Kunden stehen dem Hersteller nun kritisch gegenüber.

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01.10.2007, 15:24 Uhr

Viele iPhone-Fans sind enttäuscht: Apple fährt eine harte Linie und lässt auf seinem neuen Handy keinerlei Fremdanwendungen zu, die inzwischen von iPhone Fans zahlreich programmiert wurden, bspw. ein Tool für Instant Messaging oder ein eBook-Reader. Mit dem neuen Firmware-Update (Version 1.1.1, vorher: 1.0.2) macht der Hersteller außerdem gehackte iPhones unbrauchbar, selbst mit der Original AT&T SIM-Karte, mit der das Gerät in den USA verkauft wurde, sollen die Handys teilweise nicht mehr funktionieren.
Kein Mitleid von Apple
Von Herstellerseite wird lediglich erneut darauf hingewiesen, dass das Modifizieren der iPhone-Software den Verlust jeglicher Garantieansprüche zur Folge habe. Es sei auch in Zukunft nicht geplant, Fremdsoftware auf dem iPhone zuzulassen.
Weitere Hacks angekündigt
Derweil schlagen in der Apple Community die Wellen hoch, in Foren und Blogs wird die Haltung des Unternehmens äußerst kontrovers diskutiert. Und auch die Hacker-Gemeinde hält nicht still: Das „iPhone Dev Team“, welches den anfänglichen Hack für das Apple-Handy programmiert hatte, kündigte bereits eine Software binnen Wochenfrist an, mit der das Telefon wieder auf den Ursprungszustand zurückgesetzt werden kann. Auch die deutsche Version, die ab Anfang November exklusiv bei T-Mobile erhältlich sein wird, soll geknackt werden - das Rennen geht also weiter.