Iris-Erkennung soll Handys schützen

Das japanische Elektronikunternehmen OKI hat eine Technologie vorgestellt, über die die Iris des Besitzers mittels der Handy-Kamera erkannt werden soll. So könnte eine unbefugte Benutzung von Mobiltelefonen verhindert werden.  

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07.11.2006, 10:26 Uhr

Bislang wurden für eine Iris-Erkennung spezielle Infrarot-Kameras benötigt, außerdem war für eine schnelle Erkennung mehr Speicherplatz erforderlich, als in einem Handy untergebracht werden kann. Mit der neuen Technik könnte OKI zufolge das Handy die Iris-Erkennung schon in einer halben Sekunde vornehmen.
Da es sich bei dem System um eine reine Softwarelösung handelt wäre es auch möglich, andere elektronische Geräte mit eingebauter Kamera (z.B. Digitalkameras selbst) damit auszurüsten.
In Japan gibt es viele Nutzer, die mehr Sicherheit für ihr Handy fordern. Es werden zwar nur verhältnismäßig wenige Handys gestohlen oder gehen verloren, jedoch verwenden zahlreiche Menschen in Japan ihr Gerät auch um damit zu bezahlen, dies ist dort wie mit einer Kreditkarte möglich.