Jamba von Klingelton-Werbeverbot nicht betroffen

Klingelton-Anbieter Jamba ist nach eigenen Angaben von dem aktuellen Urteil des Bundesgerichtshofs zur Werbung für Handy-Klingeltöne in Jugendmedien (handytarife.de berichtete) nicht betroffen. Das Urteil betrifft 0190- bzw. 0900-Nummern, die Jamba für den Vertrieb von mobilen Diensten nicht nutzt.  

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07.04.2006, 16:42 Uhr

„Unsere Dienste werden stets zu einem Festpreis angeboten, der in unserer Werbung ausgewiesen ist“, sagt Markus Berger-de León, CEO der Jamba! GmbH. „Jeder Kunde erhält beim Bestellvorgang per SMS eine Antwort-SMS auf sein Handy mit allen Informationen zu Preis, Inhalt und Kündigungsmöglichkeiten. Erst wenn er seine Bestellabsicht mit einer weiteren SMS bestätigt, wird die Bestellung wirksam.“ Bei Bestellungen im Internet muss der Kunde ebenfalls den Vorgang noch einmal rückbestätigen.
Jamba weist jedoch darauf hin, dass weitere Kosten durch Übertragungs- und Netzwerkkosten entstehen können: „Diese Kosten sind Teil des Vertrages zwischen Netzbetreiber und Endkunde und variieren sowohl netzbetreiber- als auch tarifabhängig. Das ist vergleichbar mit einem Online-Buchhändler: In dem Preis für das Buch sind die Internetkosten nicht enthalten. Ebenso wenig wie Online-Händler die Preise für Internetzugänge bestimmen können, haben wir Einfluss auf die Übertragungskosten der Mobilfunknetzbetreiber.“
handytarife.de empfiehlt: Grundsätzlich immer das Kleingedruckte genau lesen!