Jeder zweite Smartphone-Nutzer bezahlt für Apps

Ob Nachrichtenlesen oder Mobile-Banking, Vokabelpauken oder Babyphone – Apps gibt es inzwischen für alle Interessen und Lebenslagen. Und viele Nutzer sind auch bereit, sich die digitalen Anwendungen zu kaufen. Demnach hat fast jeder zweite Smartphone-Nutzer (47 Prozent) schon einmal Geld für Apps ausgegeben.

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19.04.2016, 12:08 Uhr

Das zeigt eine repräsentative Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.
Gut ein Drittel (35 Prozent) hat dabei für die App an sich bezahlt, also den Kaufpreis beim Runterladen der Anwendung. 14 Prozent haben außerdem für kostenpflichtige Angebote bei der Nutzung der App bezahlt (sogenannte In-App-Käufe). Und 12 Prozent haben eine Zahlung geleistet, um die App werbefrei nutzen zu können.
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Die meisten Apps können nach wie vor kostenlos heruntergeladen und genutzt werden. Bei den kostenpflichtigen Angeboten seien die In-App-Käufe die wichtigsten Umsatzbringer, weil diese anders als der Kauf der App oft regelmäßig erfolgen. Über In-App-Käufe können Nutzer beispielsweise zusätzliche Karten für die Navigation herunterladen oder das Angebot bei Spielen erweitern.
Die Anzahl der verfügbaren Apps ist in den vergangenen Jahren rasant gestiegen. Mit Wearables wie Smartwatches oder Fitnessarmbändern, die bei den Deutschen immer beliebter werden, wächst der Markt für die digitalen Anwendungen permanent. Im Trend liegen vor allem Fitness-und Gesundheits-Apps, die zum Beispiel die Schritte und die verbrauchten Kalorien beim Joggen aufzeichnen und so beim Training unterstützen wollen.