Jeder zweite Smartphone-Nutzer dreht Handy-Videos

Die Zeiten sind vorbei, in denen Hobby-Filmer im Urlaub, auf Familienfesten oder Partys mit großer Videokamera und Stativ drehen mussten. Mittlerweile wird dafür gern das Mobiltelefon genutzt. Mehr als jeder zweite Besitzer (55 Prozent) eines Smartphones nimmt damit kurze Filmclips auf. Das sind fast 21 Millionen Personen.

Frau mit Smartphone© kaboompics / Pixabay.com
26.06.2014, 08:07 Uhr

10 Millionen Bundesbürger teilen zumindest gelegentlich ihre selbst aufgenommen Videos über soziale Netzwerke wie z.B. Facebook, Twitter oder Instagram. Dies ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag Bitkom. Die Filmdateien können direkt vom Smartphone auf die entsprechenden Plattformen hochgeladen werden. Herkömmliche Videokameras benötigen dafür meist noch den Umweg über einen Computer.
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Viele in Smartphones eingebaute Kameras können mittlerweile Filme in HD-Qualität aufnehmen, also mit einer Auflösung von 1280x720 Pixel. Einige bieten sogar Full-HD-Qualität an (1920x1080 Pixel). Allerdings hängt die Videoqualität auch davon ab, wie viele Bilder pro Sekunde gemacht werden. Bei nur 24 Bildern pro Sekunde können die Videos beim Anschauen auf dem Fernseher oder Laptop etwas ruckeln. Für Smartphones gibt es zudem spezielle Video-Apps. Mit ihnen können während und nach der Aufnahme beispielsweise Kontrast, Helligkeit, Schärfe oder Farben eingestellt und bearbeitet werden. Dies ist direkt auf dem Smartphone möglich, die Datei muss nicht mehr auf einen Rechner überspielt werden.
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Laut Umfrage nutzen Frauen (56 Prozent) ihr Smartphone etwas häufiger für das Drehen kurzer Clips als Männer (54 Prozent), und Jugendliche zwischen 14 und 29 Jahre viel häufiger (64 Prozent) als Senioren ab 65 Jahren (20 Prozent). Beim Teilen dieser per Smartphone gedrehten Clips in sozialen Netzen liegen hingegen Männer (51 Prozent) vor Frauen (44 Prozent). Jeder zehnte Mann (10 Prozent) macht dies dabei häufig, jeder fünfte (19 Prozent) hin und wieder. Bei den Frauen teilen nur 7 Prozent ihre Videos häufig und 11 Prozent hin und wieder.