Jugendschutz bei Handys – Maßnahmen der Mobilfunkanbieter

Heute haben die führenden Mobilfunkanbieter in Deutschland und die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia Diensteanbieter e.V. (FSM) nach Verhandlungen mit den Jugendministerien der Länder eine freiwillige Selbstverpflichtung zu mehr Jugendschutz im Mobilfunkbereich vorgestellt.

Handytarife Selbständige© rangizzz / Fotolia.com
17.10.2007, 12:50 Uhr

Bei den beteiligten Mobilfunkunternehmen handelt es sich um Debitel, E-Plus, Mobilcom, Talkline, T-Mobile, O2 und Vodafone. Die Selbstverpflichtung und die darin enthaltenen Maßnahmen zur Nutzeraufklärung sowie zur Förderung der Medienkompetenz, werden in einem Beschluss der Jugendministerkonferenz ausdrücklich begrüßt. Das gemeinsam umzusetzende Maßnahmenpaket beinhaltet konkrete Vorgaben zur Verbesserung des Jugendmedienschutzes im Bereich des Mobilfunks. Neben klaren Bestimmungen zur Informationsvermittlung hinsichtlich Kinder- und Jugendangeboten sollen auch eine kostenfreie Hotline unter einer gemeinsamen Rufnummer sowie das Anbieten einer optionalen Internet-Sperre umgesetzt werden.
Schutz vor jugendgefährdenden Inhalten

Die freiwillige Selbstverpflichtung zu einem verbesserten Jugendschutz im Mobilfunk ist das Ergebnis von Verhandlungen mit den Jugendministerien der Länder und des "Runden Tisches" zum Thema Jugendschutz und Prävention im Internet und Mobilfunk. Staatssekretärin Vera Reiß bezeichnete die Selbstverpflichtung als wichtiges Etappenziel zur Verbesserung des Jugendmedienschutzniveaus im Mobilfunk: "Mit dieser Selbstverpflichtung der Mobilfunkunternehmen kommen wir dem Ziel näher, Kinder und Jugendliche vor jugendgefährdenden Inhalten zu schützen, die mit internetfähigen Handys verschickt und empfangen werden."
In Zukunft sollen weitere Schritte gemeinsam mit den Ländern unter Fortführung des "Runden Tisches" erarbeitet werden.
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