Junge Europäer sorgen sich um ihre digitale Privatsphäre

Junge Menschen in Europa können sich ein Leben ohne ihr Smartphone kaum noch vorstellen, sehen durch die Nutzung digitaler Technologien allerdings ihre Privatsphäre bedroht. Das zeigen aktuelle Daten aus der repräsentativen Vodafone Institute Survey, die aus Anlass des Europäischen Datenschutztages 2015 veröffentlicht wurden.

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01.02.2015, 11:00 Uhr

In Deutschland sagen 74 Prozent der 18 bis 30-jährigen, dass sie sich um ihre Privatsphäre sorgen, wenn sie digitale Technologien nutzen. Ähnlich hoch ist die Besorgnis in anderen europäischen Ländern, zum Beispiel Spanien (85 Prozent) und Portugal (81 Prozent), Großbritannien (78 Prozent) und Italien (74 Prozent). Am wenigsten fühlen sich junge Menschen in den Niederlanden (67 Prozent) und Tschechien (68 Prozent) bedroht. In der Frage, wer für den Schutz persönlicher Daten verantwortlich ist, sind sich junge Europäer einig: Jeder ist dafür selbst verantwortlich. In Deutschland stimmen dieser Aussage 62 Prozent der Befragten zu, in Portugal 81 Prozent und in Irland sowie Italien sind es jeweils 67 Prozent der 18 bis 30-jährigen.
  Datensicherheit bei Smartphones
Die Zahlen zeigen zudem, dass ein Leben ohne digitale Technologien für die jüngere Generation kaum mehr vorstellbar ist. 71 Prozent der Befragten in Deutschland stimmen dieser Aussage zu, in Spanien sind es 72 Prozent, in Irland 80 Prozent. Regelmäßig nutzen in Deutschland 81 Prozent der 18 bis 30-jährigen ein Smartphone und 76 Prozent ein Laptop bzw. Notebook. 56 Prozent der Befragten sagen, dass von allen genutzten digitalen Technologien das Smartphone ihnen am wichtigsten ist.
(Quelle: YouGov hatte im Auftrag des Vodafone Instituts für Gesellschaft und Kommunikation)