Männer schützen ihre Smartphones besser als Frauen.

Nur 27% der Männer schützen ihr Handy mit einer entsprechenden Sicherheitssoftware, Frauen tun dies sogar nur zu 19 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt die jüngste internationale Studie "Digital Assets 2013" des IT-Anbieters McAfee. Während Computer inzwischen gut geschützt werden, besteht bei mobilen Geräten Nachholbedarf.

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31.05.2013, 10:04 Uhr

Sowohl 93 Prozent der deutschen Frauen als auch der Männer haben Sicherheitssoftware zumindest auf einem ihrer internetfähigen Geräte installiert. Das ist sogar mehr als der Europäische Durchschnitt, der bei 89 Prozent liegt.
Mobile Geräte meist ungeschützt
Deutlich unterschiedlich ist die Häufigkeit des Einsatzes von Sicherheitssoftware gegen digitale Schädlinge. Der PC ist bei 69 Prozent aller befragten Männer gut gerüstet, bei den Frauen sind es 56 Prozent. Auch die Laptops haben es bei den Männern etwas besser, hier sind 74 Prozent der von Männern verwendeten Geräte mit Sicherheitssoftware ausgestattet, bei den Geräten der Frauen sind dies dagegen 64 Prozent.
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Eine sträfliche Nachlässigkeit was den Schutz mobiler Geräte angeht gibt es bei beiden Geschlechtern zu verzeichnen. Nur 27% der Männer verpassen ihren Smartphones ein digitales Kondom in Form von Sicherheitssoftware, Frauen verhüten hier sogar nur zu 19 Prozent. Noch trüber sieht es bei Netbooks und Tablets aus. Diese mobilen Begleiter sind zu 14 Prozent gegen Malware-Empfängnis geschützt, wenn sie einem Mann gehören, die Geräte der Ladys zu nicht mehr als 10 Prozent.
Ist ein Apple sicherer als ein PC? Nach wie vor besteht großes Vertrauen in Produkte von Apple, beziehungsweise der Irrglaube, Macs seien per se sicher. Laptops aus Cupertino werden nur von zwei Prozent der Männer mit zusätzlicher Sicherheitssoftware versehen, hier haben die Damen ein ganz klein wenig mehr Beschützerinstinkte - sie schützen ihr Äpfelchen zu vier Prozent.
Gründe für Schutzlosigkeit
Diejenigen, die angaben, ihre internetfähigen Geräte gar nicht mit Sicherheitssoftware zu schützen, wurden nach den Gründen hierfür befragt und antworteten wie folgt: 41 Prozent der Männer halten demnach derartige Sicherheitsvorkehrungen für nicht notwendig, die Damen gaben zu 59 Prozent zu Protokoll, sie empfänden Sicherheitsmaßnahmen für ihre Internetgeräte als zu teuer. Laut der Studie verfügen übrigens 42 Prozent aller befragten Deutschen über drei bis vier internetfähige Geräte, 12 Prozent sogar über fünf bis sechs.
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(Quelle: McAfee)