Mobile Apps spionieren Passwörter aus

10 Prozent der untersuchten mobilen Apps geben Passwörter und Login-Namen der Anwender preis, 25 Prozent legen persönliche Daten offen und sogar 40 Prozent geben Informationen an Drittparteien weiter. Dies hat das Unternehmen Zscaler, Anbieter von Secure Cloud Gateway Lösungen, in einer Studie festgestellt.

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10.10.2012, 11:21 Uhr

Es gibt über eine Million mobiler Apps und jede Woche kommen etwa 1.500 neue hinzu. Anwender gehen davon aus, dass diese Apps Sicherheitsmaßnahmen integriert haben. Die jüngste Analyse der Zscaler ThreatLabZ zeigt jedoch auf, dass dies oftmals ein Trugschluss ist. Hunderte von Applikationen wurden im Labor des Sicherheitsspezialisten untersucht. Das Egebnis zeigt, dass viele beliebte Applikationen Anwendername und Passwort nicht verschlüsseln und sogar persönliche Daten, wie Name, Email-Adresse und Telefonnummern an Drittparteien, wie beispielsweise Werbetreibende, weiterleiten.
"App Stores stellen strenge Regeln hinsichtlich Gestaltungsmerkmalen wie Logo und Farbe auf, aber die Sicherheit der Applikationen ist oftmals kein Thema für sie" so Michael Sutton, von der Firma Zscaler. "