Navi-Apps bringen Rückgang bei herkömmlichen Navis

Der Markt für Navigationsgeräte verschiebt sich. Der Branchenverband Bitkom geht davon aus, dass in diesem Jahr gut 11 Prozent weniger Kfz-Navis verkauft werden. Gleichzeitig steigt die Zahl der Navi-Apps für Handys und Tablet-PCs, was vor allem auf die Verbreitung leistungsfähiger und sehr günstiger Navi-Apps zurückzuführen sei.

Handy Tarifrechner© Jacob Lund
21.08.2011, 18:00 Uhr

Bitkom zufolge liegen die Preise für mobile Navis heute im Durchschnitt bei 130 Euro. Vor drei Jahren waren es noch 200 Euro. Schon Geräte der Einsteigerklasse sind heute sehr umfangreich ausgestattet: Funktionen wie Stauumfahrung, Fahrspur-Empfehlung, die Anzeige von Tempolimits und Reiseinfos sowie Karten für viele europäische Länder sind meist Standard. Modelle der höheren Preisklassen bieten teils kostenlose Karten-Updates, dreidimensionale Anzeigen, Sprachbedienung oder eine integrierte Freisprecheinrichtung. Bei etlichen mobilen Navis ist auch ein Fußgänger-Modus integriert.
 Navigieren mit dem Handy
Für viele Smartphones gibt es bereits Navigationssoftware, oft in Form von Apps. Deshalb geht man bei Bitkom davon aus, dass Navi-Apps künftig immer mehr Zusatzdienste anbieten werden, wie etwa die Unterstützung beim Ruf eines Taxis oder die Einbindung in soziale Netze. Auch auf Tablet-PCs könnten Navi-Apps eingesetzt werden.
(Quelle: online-tarife.de)