Nokia zieht weiter: China das Ziel

Zum zweiten Mal binnen nur drei Jahren schließt der finnische Mobilfunkhersteller Nokia eine Betriebsstätte und zieht weiter – diesmal vom rumänischen Cluj nach China. In der Online-Ausgabe der Tageszeitung "Die Welt" heißt es, dass den dort entlassenen Arbeitern nun Umschulungen nahegelegt werden.

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02.12.2011, 12:46 Uhr

Weiter berichtet die Zeitung, dass jeder Arbeiter zum Abschied ein Handy sowie eine Abfindung von sechs bis sieben Monatslöhnen (etwa 1.200 Euro) erhielten. Erst 2008 errichte Nokia in Siebenbürgen eine Produktionsstätte. Bis zu 15.000 Menschen sollten einmal dort arbeiten, kalkulierte der Mobilfunkhersteller. Nun, drei Jahre später, meldet der Konzern, der in Cluj in Spitzenzeiten gut 2.200 Arbeitnehmern beschäftigte, das Aus für den rumänischen Standort zum Jahresende.
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