Privates Telefonbuch von Paris Hilton geknackt

Die Erbin der milliardenschweren Hilton-Hotelkette und TV-Seriendarstellerin hat es mal wieder geschafft: Ob gewollt oder nicht – sie ist in den Schlagzeilen. Hackern ist es gelungen, Daten des von ihr benutzten sog. Sidekick-Handys, die auf einem T-Mobile-Server lagen, zu knacken und diese anschließend ins Internet zu stellen. Mit gravierenden Folgen: Enthalten waren neben zahlreichen privaten Fotos auch bis zu 500 Telefonnummern von Top-Promis, von Musikstars wie Eminem bis hin zu Sport-Größen wie Anna Kurnikova. Zahlreiche der Betroffenen dürften nicht eben begeistert reagiert haben und mussten sich kurzfristig neue Handy-Nummern zulegen.

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25.02.2005, 12:11 Uhr

Paris Hilton nutzte offenbar die Möglichkeit ihres Sidekick-Handys, Handy-Fotos, Kontakte und Notizen über das Internet zu verwalten. Das Betriebssystem des Mobiltelefons auf Java-Basis deckt alle benötigen Smartphone-Funktionen ab und bietet einen E-Mail-Client, einen HTML-Browser, den AOL Instant Messenger sowie PIM-Programme zur Termin- und Adressverwaltung. Dabei ließ Hilton es wahrscheinlich an der notwendigen Vorsicht mangeln: "Ihre Information ist im Internet", sagte Bryan Zidar, Sprecher von T-Mobile USA, dem Webmagazin "CNN Money". Das Unternehmen wisse jedoch nicht, ob die Daten von Hilton, die sich auf einem T-Mobile-Server befanden, dort von Computer-Hackern gestohlen worden seien oder jemand sich das Passwort Hiltons angeeignet habe. Nach Angaben des T-Mobile-Sprechers kümmert sich der US-Geheimdienst Secret Service mittlerweile um den Fall. Websites, die Daten von Hilton veröffentlichten, seien geschlossen worden.