QR-Codes erobern den Zoo Osnabrück

QR-Codes sind nicht neu, aber sie finden zunehmend Akzeptanz bei Smartphone-Nutzern. Studien belegen, dass die Kommunikations-Technik sich zum neuen Mainstream Marketing Werkzeug entwickelt. Eine Entwicklung, der der Osnabrücker Zoo - als erste Einrichtung seiner Art in Deutschland - nun Rechnung trägt.

Studententarife© nenetus / Fotolia.com
27.11.2011, 10:00 Uhr

Künftig können sich nämlich Zoobesucher direkt am Gehege mithilfe ihres Smartphones umfassend über die Tiere informieren. Das kostenlose Serviceangebot wurde in dieser Woche in Osnabrück vorgestellt. „Als Freizeiteinrichtung sollten wir uns den innovativen Kommunikationstechniken nicht verschließen“, sagt Andreas Busemann, Geschäftsführer des Zoo Osnabrück. Bei einem Besuch eines Zoos gehe es nicht nur darum, sich Tiere anzuschauen. „Wir haben den Anspruch, unsere Besucher umfassend über die Tierwelt zu informieren. Dazu gehören neben Infos zu Lebensräumen auch Fakten zu Verhaltensweisen oder zur Bedrohung der jeweiligen Tierart“, betont Busemann. Hierzu nutze der Zoo Osnabrück bereits Infotafeln. Darüber hinaus informieren die Zoopädagogen bei Fütterungsaktionen über die Tiere.
Tier-Infos per Handy
Die drastisch steigende Anzahl von Smartphone-Nutzern und die damit einhergehende zunehmende Akzeptanz von QR-Codes ist für den Osnabrücker Zoo ein schlagkräftiges Argument, die Infrastruktur seines Infosystems entsprechend aufzurüsten. Das System funktioniert denkbar einfach: Mit dem Smartphone müsse lediglich eine kostenlose Anwendung heruntergeladen werden, mit der die QR-Codes gelesen werden können. Dann einfach beliebige Codes mit dem Telefon scannen und Infos abrufen. „Hinter jedem QR-Code verbirgt sich ein individueller Link, der zu einem informativen Text führt“, sagt Josef. Die Texte stammen aus dem digitalen Zoobuch „Zoowiso“, das der Zoo Osnabrück gemeinsam mit dem Geoinformatik-Institut der Universität Osnabrück und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt erstellt hatte.
 Die wichtigsten Handy Codes in der Übersicht
(Foto: Zoo Osnabrück/Josef)