Reisplanung per Smartphone im Trend

Deutsche Reisende mit Smartphones wollen im Jahr 2013 ihre Geräte signifikant stärker nutzen, wenn es um die Recherche für ihre Reisen, um Buchungen, Check-in und Umbuchungen geht. 15 Prozent der befragten Reisenden gaben an, im Jahr 2012 bereits mit einem Handy nach einem Flug oder einem Hotel gesucht zu haben.

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29.01.2013, 13:28 Uhr

Dies zeigte sich im "Consumer Travel Report 2012", den das Marktforschungsunternehmen PhoCusWright im Auftrag von Amadeus erstellt hat. Über alle Prozessschritte des Reisens hinweg zeichnet sich eine Steigerung der geplanten Mobil-Nutzungsquote um zehn bis 15 Prozentpunkte ab, was in einigen Fällen eine Verdoppelung bedeutet.
So geben 15 Prozent der befragten Reisenden an, im Jahr 2012 mit einem Smartphone nach einem Flug oder einem Hotel gesucht zu haben - in den kommenden zwölf Monaten wollen sich 26 Prozent mobil um Transport und Unterkunft kümmern. Bei der Buchung von Hotels oder Flügen lag die Quote 2012 bei zehn Prozent, 2013 wollen doppelt so viele Nutzer (20 Prozent) über ihr Smartphone buchen. Als Check-in-Instrument (für Flug, Hotel, Bahn oder Mietwagen) nutzten 2012 neun Prozent der Befragten ein mobiles Telefon - diese Quote kann 2013 auf 22 Prozent steigen. Auch die Funktion des Smartphones als Ticket für Flug oder Bahn gewinnt an Bedeutung: Haben 2012 noch neun Prozent der Befragten ihr Ticket im Handy bei sich getragen, so sind 2013 bis zu 23 Prozent möglich. Ihre Reservierung mobil ändern wollen im Jahr 2013 17 Prozent der befragten Reisenden, 2012 lag die Quote bei sieben Prozent.
Als Recherche-Instrument sind Smartphones schon lange etabliert - aber auch hier nehmen sich die Reisenden mit Handy vor, den mobilen Kanal künftig stärker zu nutzen. So haben 2012 rund 26 Prozent der Befragten mobil auf Karten navigiert, 2013 wollen das 33 Prozent tun. Ähnlich sieht es für Unternehmungen am Zielort aus: Heute suchen 23 Prozent über ihr Telefon danach, die Quote könnte 2013 auf 35 Prozent steigen. Auch für die Buchung von Veranstaltungen am Zielort wird das Smartphone immer wichtiger: Die Quote kann von zehn Prozent (2012) auf 23 Prozent klettern.
Dahinter steht die allgemein stärkere Nutzung mobiler Internet-Anwendung: Gaben im Jahr 2011 noch 22 Prozent der Befragten an, täglich oder mehrmals täglich das weltweite Netz auf ihrem Smartphone aufzurufen, lag die Quote 2012 schon bei 36 Prozent.