Roaming: Mit dem Smartphone in den Ski-Urlaub

Weihnachtszeit ist Urlaubszeit, und so zieht es viele Menschen auch in diesem Jahr wieder in die winterlichen Alpenregionen der Schweiz, Österreich, Frankreich oder Italien. Doch wer sein Smartphone mit in den Urlaub nimmt, sollte vorab einige Punkte klären. Denn mit dem passenden Auslandstarif wird der Urlaub sicher deutlich stressfreier.

Frau mit Handy© oneinchpunch / Fotolia.com
28.12.2012, 12:00 Uhr

Sicherlich kennt jeder das unsichere Gefühl, das ihn befällt, wenn er bei Urlaubsantritt die Haustür hinter sich schließt. Ist der Herd aus? Reisepässe und Proviant an Bord? Alle Blumen gegossen? Auch mit einer ausführlichen Reise-Checkliste - wer denkt da schon an das Ladekabel für das eilig in der Jackentasche verstaute Smartphone. Doch wer nur einige Punkte in der Vorbereitung beachtet, sorgt für einen entspannten und sorglosen Urlaub.
Vor Urlaubsantritt
Noch bevor es in den Urlaub geht, sollten Kunden ihren Tarif für den Einsatz im Ausland überprüfen. Das geht entweder über die Hotline, oder die Internet-Portale der Mobilfunk-Anbieter. Vorteil: Spezielle Roaming-Optionen können Kunden, passend zu ihrem Telefonierverhalten, dann einfach hinzubuchen. Denn nur wer optimiert spart hier bares Geld.
Damit auch im Ausland Telefonnummern direkt aus dem Adressbuch angewählt werden können, müssen diese mit der deutschen Ländervorwahl +49 abgespeichert sein. Und um die wertvollen Kontakte vor Verlust zu schützen, empfiehlt sich eine Sicherung der Daten mit einem Synchronisationsprogramm.
Hotline-Nummer, Kundenkennwort und IMEI notieren
Im Falle eines Diebstahls oder Verlustes sollten Kunden umgehend ihren Provider kontaktieren. Nach Nennung des persönlichen Kundenkennwortes kann der Hotline- Mitarbeiter sofort die SIM-Karte sperren und so möglichen Missbrauch verhindern. Wer darüber hinaus noch die 15-stellige Gerätenummer des Handys parat hat, kann z.B. auch sein Smartphone für die weitere Nutzung bei Vodafone kostenlos sperren lassen. Sollte es zu einem Notfall auf der Skipiste kommen, können betroffene Personen unter der europaweit gültigen Kurzwahl 112 Hilfe holen. Darüber hinaus gibt es noch spezielle Rufnummern für die Bergrettung in Österreich (140) und der Schweiz (144).
Telefonieren am Steuer: Im Ausland drohen hohe Strafen
Im Auto zu telefonieren, ist nicht nur gefährlich, sondern kann auch sehr teuer werden. Verstöße werden in Deutschland in der Regel mit einem Punkt in Flensburg und 40 Euro Bußgeld geahndet. Mit 50 Euro in Österreich und 65 Euro in der Schweiz sind die Strafen in diesen Ländern nur unwesentlich teurer. Doch schon in Italien darf die Carabinieri nach eigenem Ermessen Strafen von zum Teil über 500 Euro festlegen. Hier gilt also die klare Empfehlung: während der Fahrt Hände weg vom Telefon, oder eine Freisprechanlage verwenden.
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