Samsung soll für 2020 neues Falt-Smartphone planen

Das Samsungs Galaxy Fold hat es aufgrund von Problemen mit der Faltmechanik noch immer nicht auf den Markt geschafft. Einem Bericht zufolge soll Samsung jedoch schon Anfang 2020 ein zweites Falt-Smartphone vorstellen. Dieses soll günstiger und auch kleiner ausfallen als das Galaxy Fold.

Samsung© Samsung Electronics GmbH
03.09.2019, 16:29 Uhr

New York - Samsung hat laut einem Medienbericht trotz des Fehlstarts bei seinem ersten Falt-Smartphone noch größere Pläne für die Geräteklasse. Der Smartphone-Marktführer wolle Anfang kommenden Jahres ein kleineres und günstigeres Modell vorstellen, schrieb der Finanzdienst Bloomberg am Dienstag.

6,7-Zöller wird zum Quadrat gefaltet

Aufgefaltet solle der Bildschirm eine Diagonale von 6,7 Zoll (17 cm) im Format eines herkömmlichen Smartphones haben, zusammengeklappt solle das Telefon als handliches Quadrat in die Tasche passen, hieß es unter Berufung auf informierte Personen. Ein solches Gerät, das an einstige Klapphandys anlehnt, wird bereits auch von der Marke Motorola des chinesischen Lenovo-Konzerns erwartet.

Probleme mit Testgeräten verzögern Marktstart

Samsung stellte bereits im Februar das rund 2.000 Euro teure Smartphone Galaxy Fold vor, bei dem sich das Display auf die Größe eines quadratischen Tablets aufklappen lässt. Der für Ende April angekündigte Marktstart wurde jedoch verschoben, nachdem US-Journalisten reihenweise schon nach wenigen Tagen kaputte Testgeräte meldeten. Jetzt wird über einen neuen Anlauf im September spekuliert. Samsung soll unter anderem das Gelenk zum Falten des Bildschirms verstärkt haben. Auch beim Konkurrenten Huawei verzögert sich der für Sommer in Aussicht gestellte Start seines Auffalt-Smartphones nach aktuellem Stand bis zum Herbst.

Ob das kleinere Modell tatsächlich auf den Markt kommt, könne aber auch vom Abschneiden des ersten Fold-Modells abhängen, berichtete Bloomberg. Samsung arbeite bei dem Gerät mit dem amerikanischen Designer Thom Browne zusammen, um es für Kunden, die stärker an Mode und Luxusartikeln interessiert seien, attraktiver zu machen, hieß es.