Smartphone wird Universalmedium der Jugend

"Fast das Gleiche, aber ganz anders." So könnte das Online-Verhalten von Jugendlichen auf Smartphone, Tablet und PC bzw. Laptop laut der neuen Studie "Online to go vs. Online at home - Die mobile Internetnutzung der jungen Zielgruppe" in kurzen Worten zusammengefasst werden.

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10.11.2012, 13:00 Uhr

Es ist die erste Studie, die vergleichend darstellt, wie Jugendliche das Internet auf den verschiedenen Endgeräten nutzen und welche Gemeinsamkeiten und vor allem Unterschiede zwischen mobiler und stationärer Nutzung bestehen. Die von Elements of Art und iconkids & youth durchgeführte Untersuchung beschreibt dabei detailliert die spezifischen Eigenschaften und Funktionen der unterschiedlichen Online-Kanäle sowie die Entwicklung des Smartphone zum Universalmedium der Jugend.
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Basierend auf den Daten aus über 900 repräsentativen Interviews mit elf- bis 19-Jährigen und acht Gruppendiskussionen bleibt als zentrales Ergebnis insgesamt festzuhalten: Alle drei Online-Medien bedienen (noch) fast exakt die gleichen Grundfunktionen (Kommunikation, Unterhaltung, Information). Allerdings tun das insbesondere Smartphone ("Internet Fast Food") und Computer ("Internet Slow Food") in völlig unterschiedlichen Nutzungssituationen, in denen diese Funktionen anders bedient werden müssen. Entsprechend substituieren die Kanäle sich nicht, sondern ergänzen sich. Selbst bei identischen Absendern wird aber erwartet, dass Inhalte für das jeweilige Endgerät aufbereitet werden. Ein schlichtes Kopieren genügt dabei nicht. Aber das mobile Internet steckt noch in den Kinderschuhen - es haben sich bis jetzt kaum originäre mobile Nutzungsweisen etabliert. Für die Zukunft ist allerdings ein "Triple-Play" aus Smartphone, Tablet und PC/Laptop im Online-Marketing zu erwarten.