Smartphone wird zur Mobilitätslösung der Millennials

Die sogenannte „Generation Y“ hat bei der individuellen Mobilität andere Ansprüche als ihre Eltern. Das Auto hat als Statussymbol ausgedient, es wird zum Gebrauchsgegenstand. Das Smartphone selber wird zur Mobilitätslösung für die Generation der unter 30jährigen und koordiniert Dienste wie Bahn- und Busfahrten oder Mitfahrgelegenheiten.

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15.03.2015, 09:04 Uhr

Dies gilt ebenso für Car-Sharing. Das sind zentrale Ergebnisse einer Umfrage der Markenberatung Prophet.
Die meisten der in der Online-Studie befragten jungen Menschen (in Deutschland sind es 69 Prozent) kaufen sich heutzutage - wenn überhaupt - lieber einen gebrauchten Wagen und geben ihr Geld eher für Elektronik, Freizeit oder Reisen aus. Für rund die Hälfte der in Deutschland befragten Konsumenten hat das neuste Smartphone sogar einen höheren Stellenwert als das aktuellste Automodell.
Die digitale Vernetzung der Autos mit immer mehr Internet-Services scheint bei den potenziellen Kunden der Generation Y trotzdem nicht den digitalen Wünschen zu entsprechen bzw. trifft sogar auf Bedenken. Immerhin 75 Prozent betonen, dass ihr Smartphone sie bereits bestens mit Internet, Kommunikation und Navigation versorge. Und sogar 61 Prozent der Befragten in Deutschland meinen, dass dies die Gefahr eines Unfalles erhöhe.
Auch für den Vertrieb der Autos haben die Wünsche der Generation Y enorme Auswirkungen. Immerhin 43 Prozent der in Deutschland Befragten können sich vorstellen, ihr nächstes Auto komplett im Internet auszuwählen. Und jeder Zweite würde sich freuen, wenn der bestellte Wagen direkt vor die Haustür geliefert und er dort in die Funktionen eingewiesen werde.