Smartphones in Westeuropa immer teurer

Die Smartphone-Nachfrage ist im 4. Quartal 2017 in Westeuropa erneut gesungen. Ein Minus von 3 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal weisen die von der GfK ermittelten Verkaufszahlen von Handys in Westeuropa auf. Gleichzeitig steigt aber der Verkaufswert um 17 Prozent - das spricht für eine höhere Zahlungsbereitschaft.

Smartphone im Café© Drobot Dean / Fotolia.com
25.01.2018, 09:10 Uhr

Damit liegt der durchschnittliche Verkaufspreis bei etwa 410 Euro gegenüber 340 Euro im Vorjahresquartal – ein Anstieg um über 20 Prozent. Die in diesem Jahr vermehrt angebotenen Smartphones mit größeren und randlosen Displays scheinen sich auszuzahlen. Die Verbraucher Zahlungsbereitschaft ist gestiegen. Dies ist insbesondere auf ein Umsatzzuwachs von 24 Prozent in Großbritannien und von 19 Prozent in Frankreich zurückzuführen.

Kein Grund zur Sorge?

Im gesamten Jahr 2017 belief sich der Umsatz mit Smartphones in Westeuropa auf 56 Milliarden US-Dollar, ein Plus von fünf Prozent im Vergleich zum Jahr 2016. In Stückzahlen ging der Markt jedoch um vier Prozent auf 125,6 Millionen zurück. Dennoch bescheinigt die GfK dem Markt positive Aussichten - kein allzu gewagter Blick in die Glaskugel. Für das gesamte Jahr hatten die Konsum-Forscher der Branche allerdings nur einen Rückgang von 0,4 Prozent vorausgesagt.