Smartphones machen Digitalkameras & MP3-Player überflüssig

Eine aktuelle Deloitte-Studie zeigt das Smartphone als Entertainment Center. Sie wirft neben der Analyse des Ist-Zustands auch einen Blick in die mobile Entertainment-Zukunft. Der Fast-Alleskönner im handlichen Taschenformat vereinigt zahlreiche Funktionen, die in Ton und Bild für digitales Vergnügen an jedem Ort und zu jeder Zeit sorgen.

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23.01.2014, 11:52 Uhr

Im Vordergrund stehen dabei vor allem Fotos, Videos, soziale Netzwerke sowie Musikhören. Wenig überraschend: Gerade die jüngeren Verbraucher nutzen ihr Smartphone als Entertainment Hub. Die aktuellen Handys lösen Geräte, die nur eine Funktion haben (wie beispielsweise Digitalkameras), ab. Damit wird das Smartphone zum Allzweckgerät mit universellen Einsatzmöglichkeiten in puncto Kommunikation und Entertainment.
Mobile Entertainment auf dem Vormarsch
Das Smartphone gehört zu den populärsten und am weitesten verbreiteten elektronischen Geräten. Abseits der Sprachtelefonie sind die meistgenutzten mobilen Dienste das Senden und Empfangen von E-Mails sowie Online-Suchen. Eine Befragung unter 2.000 deutschen Mobilfunknutzern zeigt, dass sich 60 Prozent der Studienteilnehmer mindestens einmal pro Woche mobil mit E-Mails, 53 Prozent mit Suchen, 50 Prozent mit der Aufnahme von Fotos und Videos sowie ein Drittel mit dem Hören von Musik beschäftigt.
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Die Verteilung auf die verschiedenen Altersgruppen ist erwartungsgemäß: Genau drei Viertel der 14- bis 23-Jährigen sowie knapp zwei Drittel der 24- bis 29-Jährigen nutzen das Smartphone zu Entertainmentzwecken, bei den 30- bis 46-Jährigen sind es immerhin noch 49 Prozent. Über alle Gruppierungen hinweg beträgt der Anteil derer, die sich von ihrem Smartphone unterhalten lassen, 44 Prozent.
Stand-alone-Geräte in Bedrängnis
Trotz der hohen Verbreitung funktionsspezifischer Endgeräte wie MP3-Playern, Digitalkameras und portabler Spielkonsolen wurden diese bereits vom Smartphone überholt. Besitzen 55 Prozent der deutschen Verbraucher ein smartes Mobiltelefon, so liegt die Verbreitung von MP3-/MP4-Playern bei nur 40 Prozent, die von Digitalkameras bei 37 Prozent. Dabei könnten diese Geräte bald weiter ins Abseits geraten: In den kommenden zwölf Monaten wollen 48 Prozent der Befragten ein neues Smartphone anschaffen, aber nur 14 Prozent eine Digitalkamera und 12 Prozent einen MP3-/MP4-Player.