Smartphones: Sicher surfen am Hotspot

Begrenztes Datenvolumen oder schlechte Handy-Verbindungen ärgern mobile Internetnutzer. Schön, wenn unterwegs ein Hotspot verfügbar ist. Ob in Cafés, Restaurants, Flughäfen oder Bahnhöfen: WLAN via Hotspot wird immer mehr genutzt, um den Datentarif zu schonen oder einfach, um schneller surfen zu können. Doch wie steht es um die Sicherheit?

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17.12.2012, 15:01 Uhr

Neben all den Annehmlichkeiten, die eine solche schnelle Internetverbindung mit sich bringt, besteht auch immer die Gefahr, dass andere auf die Daten der eingeloggten User zugreifen und ihr Unwesen damit treiben. Dafür braucht man heutzutage nicht einmal mehr große Fachkenntnisse. Es ist für Hacker ohne großen Aufwand möglich, sich in bestehende WLAN-Verbindungen einzuhacken.
"Wer ein paar einfache Regeln beachtet, kann das Risiko aber reduzieren", sagt Thomas Rademacher vom Sicherheitsspezialisten TrendMicro.
1. Aktiver Virenscanner
Der Virenscanner des Computers sollte insbesondere beim Nutzen öffentlicher Hotspots immer aktiv sein.
2. Aktuelle Software
Die installierte Software sollte stets auf dem aktuellen Stand sein. Update- oder Upgrade-Möglichkeiten der Softwareanbieter stellen sicher, dass Malware zum Ausspionieren der Daten nicht über Schwachstellen in veralteten Softwareversionen an die Daten gelangen. Das gilt sowohl für Notebooks, Tablets als auch für Smartphones.
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3. Passwortschutz auf dem verwendeten Gerät
Es sollten nur Computer oder Mobilgeräte mit eingerichtetem Passwortschutz verwendet werden.
4. WLAN nur bei Bedarf einschalten
WLAN sollte immer nur bei Bedarf eingschaltet werden, um ungewollten Zugriff oder automatisches einloggen in Drahtlosnetzwerke zu vermeiden.
5. VPN verwenden
Ganz entscheidend kann in Hotspots die Verwendung einer VPN-Verbindung zu Ihrer Sicherheit beitragen. Wenn diese richtig konfiguriert ist, wird der gesamte Datenverkehr durch einen sicheren, verschlüsselten Datentunnel geschickt. Sie sind dann gegen neugierige Lauscher, die sich im gleichen Hotspot befinden, weitgehend geschützt. Da die Einrichtung einer VPN-Verbindung umfangreiche IT-Fachkenntnisse erfordert, sollten Sie hier die Hilfe eines IT-Dienstleisters oder der IT-Abteilung Ihres Unternehmens in Anspruch nehmen. Denn ist nur ein Häkchen in den Einstellungen falsch gesetzt, ist der Schutz schon wieder außer Kraft.
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6. Verschlüsselte Logindaten
Logindaten dürfen nie unverschlüsselt auf dem Rechner gespeichert sein. Die Anwendung DirectPass von Trend Micro beispielsweise bietet eine benutzerfreundliche Handhabung (ein zentrales Kennwort) und einen speziell entwickelten Browser für Online-Banking und Finanzwebsites. Diese zusätzliche Sicherheitsschicht soll vor Keylogging-Malware schützen. 
7. https verwenden
Nutzerdaten sollten grundsätzlich nur auf Websites eingegeben werden, die eine SSL-geschützte Verbindung anbieten (erkennbar an “https”). Meldet der Browser ein Problem mit einem Sicherheitszertifikat, sollte die Seite umgehend verlassen werden.
8. Unnötige Risiken vermeiden
Auf hochsensible Anwendungen wie Onlinebanking sollten Sie in Hotspots möglichst verzichten.
9. Sicherheitssoftware für Smartphones verwenden
Trend Micro bietet sowohl für iPhones als auch für Android-Smartphones Software an, die das mobile Surfen sicherer macht. Weiterführende Informationen siehe unten.