Social Networks auch im Urlaub beliebt

Den kurzen Urlaubsgruß per SMS gibt es schon lange. Immer häufiger werden Nachrichten in die Heimat jedoch auch über Social Networks wie Twitter oder Facebook übermittelt. Ist kein Internetcafé in der Nähe wird dafür schnell mal zum Handy gegriffen. Was in Deutschland nicht teuer ist, kann im Ausland schnell zur Kostenfalle werden.

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03.07.2009, 17:19 Uhr

Die Nutzung von Social Media Plattformen auf Reisen wächst. Dies ergab eine Umfrage des Reiseanbieters lastminute.de. Jeder vierte Urlaubssurfer nutzt demnach Websites wie Twitter, Facebook und meinVZ, um mit der Familie und Freunden in Kontakt zu bleiben. Das ist schnell und praktisch, kann jedoch auch eine hohe Handyrechnung zur Folge haben.
Zwar ergab die Umfrage, dass 60 Prozent im Urlaub am PC sitzen, um ins Internet zu gehen. Ist dieser jedoch nicht in Reichweite, so muss oftmals das Handy herhalten. Da für die Nutzung von Social Networks eine Internetverbindung erforderlich ist, müssen User Vorsicht walten lassen. Denn mobiles Internet im Ausland ist nach wie vor sehr teuer. Auch wenn die EU bereits die Kosten für das Telefonieren und Versenden von SMS im Ausland reguliert hat, fallen die Kosten für die Nutzung des mobilen Internets nicht darunter. Auch außerhalb der EU ist das Daten-Roaming sehr teuer. Ein kurzer Gruß kann dadurch schnell mehrere Euro kosten. Deshalb rät handytarife.de: Ist kein Internetcafé in Sichtweite, tut es auch eine SMS. Die ist zudem, im Vergleich zu einer Twitter-Nachricht, sogar 20 Zeichen länger.
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