Studie: 55% der Handy-Rechnungen unter 20 Euro

Die Deutschen sind in Sachen Mobilfunk sehr kostenbewusst. 55 Prozent aller Handy-Nutzer in Deutschland geben nach eigenen Angaben unter 20 Euro im Monat für mobiles Telefonieren aus. Dies fand der Mobilfunk-Händler The Phone House mit dem Meinungs-Forschungsinstitut Innofact in einer repräsentativen Umfrage heraus.

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04.09.2010, 18:00 Uhr

Fasst man diejenigen Befragten zusammen, die weniger als 50 Euro im Monat für die mobile Telefonie ausgeben, kommt man sogar auf 89 Prozent.
Lediglich 7 Prozent der Deutschen geben monatlich zwischen 50 und 100 Euro aus. Eine absolute Minderheit von 1 Prozent aller Befragten bestätigte, mehr als 100 Euro für das mobile Telefonieren im Monat auszugeben.
Die Ergebnisse der Studie legen darüber hinaus auch den Schluss nahe, dass die überwiegende Mehrheit ihre Mobilfunkkosten genau im Blick hat. Denn nur 4 Prozent erklärten, nicht genau zu wissen, wie hoch ihre monatlichen Kosten seien.
Handy-Kosten: Frauen preisbewusster als Männer
Den Ergebnissen der Studie zu Folge geben Männer deutlich mehr Geld für die mobile Telefonie als Frauen aus. Ab einem Betrag von 20 Euro und mehr an monatlichen Ausgaben ist der überwiegende Anteil der Kunden männlichen Geschlechts (45,1 Prozent aller befragten Männer gegenüber 38,3 Prozent aller befragten Frauen). Bei monatlichen Kosten unter 20 Euro hingegen ist der mehrheitliche Anteil weiblich (59,6 Prozent aller befragten Frauen gegenüber 49,2 Prozent aller befragten Männer). Darüber hinaus ist mit 5,6 Prozent die Zahl der Männer, die nicht genau wissen, wie hoch ihre Telefonrechnung ist, doppelt so hoch wie die der Frauen (2,1 Prozent). Frauen zeigen somit ein insgesamt größeres Preisbewusstsein bei der mobilen Telefonie als Männer.
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