Studie: Handys verdrängen EC-Karten

EC-Karten sind bald Schnee von gestern. Im Jahr 2020 zücken Kunden zum Bezahlen an der Supermarktkasse einfach ihr Handy. Denn bis dahin werden die Plastikkarten von Bezahlmöglichkeiten über Mobil- Geräte wie Smartphones verdrängt. Das erwarten fast 90 Prozent der befragten Bankmanager in der Trendstudie "Zukunft der Banken 2020".

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11.01.2013, 17:00 Uhr

Durchgeführt wurde diese von der Lünendonk GmbH in Zusammenarbeit mit Steria Mummert Consulting. Noch ist die EC-Karte der Deutschen liebstes bargeldloses Zahlungsmittel. Gemessen am Umsatz kommt sie bei 28,3 Prozent der nicht regelmäßigen Zahlungen zum Einsatz - beliebter ist nur Bargeld. Weitere 7,4 Prozent entfallen auf Kreditkarten. Das geht aus einer aktuellen Untersuchung der Bundesbank hervor. Doch bis zum Jahr 2020 werden sich die bargeldlosen Bezahlmethoden von den Plastikkarten weg hin zu Smartphones und anderen so genannten Mobile Devices wie Tabletcomputern verlagern. Dies halten 50,9 Prozent der zur "Zukunft der Banken" befragten Bankmanager für sehr wahrscheinlich, weitere 36,6 Prozent für wahrscheinlich. Nur 1,8 Prozent von ihnen erwarten dies nicht.
 Mobile Payment - Bezahlen mit dem Handy
Welche Methode genau sich für das Mobile Payment durchsetzen wird, ist allerdings noch offen. "Entscheidend für den Erfolg wird sein, dass sich die Anbieter auf einen technischen Standard einigen", sagt Klaus Schilling, Bankenexperte bei Steria Mummert Consulting, "denn kein Händler wird sich ein Dutzend verschiedene Bezahlsysteme einrichten. Deswegen werden die Händler nur mitmachen, wenn es eine einheitliche Lösung gibt - und nur wenn es eine hohe Händlerakzeptanz gibt, werden auch die Kunden die Bezahlverfahren nutzen."