T-Mobile: Daten-Flatrate und UMTS mit bis zu 1,8 MBit

Der Bonner Anbieter legt sich bei der mobilen Datenübertragung ins Zeug: Anfang März startet die Data-Flatrate für einen Pauschalpreis von 35 Euro pro Monat zzgl. Tagesnutzungsentgelt von 1 Euro, zudem wird es in weiten Teilen des UMTS-Netzes Übertragungsraten von bis zu 1,8 Mbit/s geben.  

Handytarife© kite rin / Fotolia.com
02.02.2006, 11:06 Uhr

Als „Sorglos-Angebot“ für die mobile Datenübertragung startet T-Mobile Anfang März die Datenoption Data Flatrate. Zum Monatspreis von 35 Euro und einem Tagesnutzungs-Entgelt von 1 Euro kann der Kunde beliebig lang und oft im Internet surfen, E-Mails empfangen und verschicken oder auf Anwendungen im Firmennetz zugreifen. Die Flatrate gilt dabei für den Datenaustausch über die von T-Mobile bereitgestellten Mobilfunk-Plattformen GPRS, UMTS und während der Einführungsphase von HSDPA von der CeBIT bis einschließlich 31.05.2006 inklusive Highspeed UMTS.
So lassen sich per Laptop plus T-Mobile Mobile DSL card 1800 unterwegs Daten übertragen – und das schon bald mit bis zu knapp 30-facher ISDN-Geschwindigkeit: Zur CeBIT 2006 gibt T-Mobile den Startschuss für Highspeed UMTS auf Basis der HSDPA-Technik (HSDPA, High Speed Downlink Packet Access).
T-Mobile versorgt derzeit mehr als 55 Prozent der Bevölkerung und über 1.000 Städte in Deutschland. Der Preis ist jedenfalls kalkulierbar: Die maximalen Aufwendungen für die mobile Datenkommunikation betragen 66 € monatlich - bei täglicher Nutzung in einem Monat mit 31 Tagen. Als Ersatz für einen DSL-Anschluß zuhause taugt die Data-Flatrate also nicht.
Neu- und Bestandskunden von T-Mobile können die Datenoption DataFlatrate für 35 € zu den T-Mobile Laufzeittarifen hinzubuchen, die Mindestlaufzeit beträgt drei Monate. Das monatliche Grundentgelt für einen reinen Datentarif (z.B. mit Laptop-Card) beträgt 5 Euro, hinzu kommen der Optionspreis für Data Flatrate von 35 Euro und der Tagesnutzungspreis von 1 Euro pro Tag. Das Angebot Data Flatrate ist zunächst bis zum 30.September 2006 befristet.
Startschuss zur CeBIT 2006: Highspeed-UMTS in DSL-Tempo
Ab der CeBIT 2006 bietet T-Mobile in weiten Teilen des UMTS-Netzes Übertragungsraten von bis zu 1,8 Megabit pro Sekunde und Uplink-Geschwindigkeiten von 384 Kilobit pro Sekunde. Das entspricht der Übertragungsleistung von DSL-Anschlüssen im Festnetz. Dank HSDPA-Technik (High Speed Downlink Packet Access) sind Zugriffe auf Internet und Intranet, Downloads und das Abrufen von E-Mails und umfangreichen Anhängen so schnell und effizient möglich wie am Arbeitsplatz im Büro.
Für T-Mobile Kunden gilt: Überall dort, wo T-Mobile Deutschland bereits UMTS-Versorgung bietet, wird ab dem Sommer 2006 auch Highspeed UMTS verfügbar sein. In weiteren Ausbaustufen von Highspeed UMTS wird T-Mobile die Übertragungsgeschwindigkeit stufenweise auf bis zu 7,2 Megabit pro Sekunde steigern. Ende des Jahres sollen 3,6 Megabit erreicht werden.
T-Mobile wird ab der CeBIT seinen Kunden eine Lösung offerieren, die den Wechsel von WLAN zu GPRS, UMTS oder Highspeed UMTS übergangslos ermöglicht, also ohne die jeweils bestehende Online-Verbindung zu unterbrechen. Neben dem Ausbau des Highspeed-UMTS Netzes treibt T-Mobile auch die Entwicklung HSDPA-fähiger Hardware voran. Voraussichtlich im zweiten Quartal 2006 werden Fujitsu Siemens und T-Mobile die ersten Notebooks mit integrierter HSDPA-, UMTS- und W-LAN Technik einführen. Sie machen eine externe Karte für die mobile Datenkommunikation überflüssig und basieren auf den Business Computern der LIFEBOOK Serie von Fujitsu Siemens.