T-Mobile mit HSDPA Unterstützung im kompletten UMTS-Netz

T-Mobile treibt die Modernisierung seines Mobilfunknetzes voran: Als erster Mobilfunkbetreiber in Deutschland hat der Bonner Konzern sein gesamtes UMTS-Netz mit der Breitbandtechnik HSDPA erweitert. HSDPA bietet mit Download-Geschwingigkeiten bis zu 1,8 Megabit pro Sekunde und Uploads bis zu 384 Kilobit pro Sekunde im gesamten T-Mobile UMTS-Netz erhöhtes Tempo für das Internetsurfen, Downloads oder das Versenden großer Dateien.  

Studententarife© nenetus / Fotolia.com
05.05.2006, 17:58 Uhr

An knapp 7000 HotSpot-Standorten bringt zusätzlich W-LAN mobile Datentransfers auf Breitbandtempo. Schon bald soll beim Wechsel zwischen W-LAN und UMTS eine bestehende Datenverbindung unterbrechungsfrei gehalten.
UMTS steigert die maximale Bandbreite bei der Datenübertragung im UMTS-Netz in der ersten Ausbauphase von derzeit 384 Kilobit auf 1,8 Megabit pro Sekunde. So erreichen der Internetzugriff und andere Datenanwendungen per Mobilfunk ein vergleichbares Tempo wie im Festnetz via DSL. Außerdem verringert HSDPA die Datenlaufzeiten, das steigert den Nutzungskomfort beim Surfen im Internet und bei dialogorientierten Anwendungen wie zum Beispiel Outlook.
In Zukunft steigert T-Mobile die Datenrate bei HSDPA schrittweise auf bis zu 7,2 Megabit pro Sekunde. Zwei HSDPA-Handys, den MDA Vario II und das BenQ-Siemens EF91, führt T-Mobile im Sommer 2006 ein.
Das UMTS / HSDPA-Netz von T-Mobile erstreckt sich zur Zeit auf über 1000 Städte in Deutschland und erreicht damit heute schon etwa 60% der Bevölkerung. Besonders forciert wurde der Ausbau in Orten mit mehr als 50000 Einwohnern. An ausgewählten, stark frequentierten Standorten wie Flughäfen, Hotels und Restaurants bringt T-Mobile gemeinsam mit T-Com mobile Datentransfers per W-LAN auf Höchstgeschwindigkeit.