Telekom setzt auf Firefox OS

Mit bald acht Ländern wird die Telekom zum größten Anbieter von Mozillas mobilem Betriebssystem Firefox OS in Europa. Neben Deutschland (congstar), Griechenland, Polen und Ungarn bringen im Sommer Kroatien, Mazedonien, Montenegro und Tschechien Smartphones mit dem Firefox Betriebssystem in ihre Läden.

Telekom Zentrale© Deutsche Telekom AG
25.02.2014, 21:01 Uhr

Ab Sommer sind außerdem zwei neue Smartphones mit Firefox OS bei der Telekom erhältlich: das Alcatel Onetouch Fire C und das Alcatel Onetouch Fire E.
Neue Handys
Das Alcatel Onetouch Fire E zielt auf den Massenmarkt. Das Gerät ist lediglich 7,9 Millimeter dick und steht mit seiner gebürsteten Metallic-Oberfläche für hochwertiges Design. Es verfügt über ein 4,5-Zoll-Display und einen 1,2 GHz Dual-Core-Prozessor, der schnelles Browsen im Web ermöglicht. Die Fünf-Megapixel-Kamera des Alcatel Handys hat Autofokus und einen LED-Blitz. Das Alcatel Onetouch Fire C spricht insbesondere preisbewusste Kunden an, die nach einem Handy mit allen Basisfunktionen suchen. Das Gerät verfügt über einen 3,5-Zoll-Touchscreen und eine Zwei-Megapixel-Kamera.
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Schutz von persönlichen Daten
Darüber hinaus hat die Telekom in enger Zusammenarbeit mit Mozilla unter dem Namen "Future of Mobile Privacy" Anwendungen entwickelt, die den Nutzern einen besseren Schutz ihrer persönlichen Daten ermöglichen. Drei Funktionen bieten mehr Selbstbestimmung beim Umgang mit den persönlichen Informationen der Nutzer:
Mit dem "Guest Mode" können Nutzer ihre persönlichen Daten wie Anruf- und Internet-Historie oder ihre Adressbücher verbergen. Dies ist vor allem praktisch, wenn sie ihr Handy mit anderen Personen teilen. "Location blur“ ermöglicht Kunden zu entscheiden, wie exakt bestimmte Apps den eigenen Standort ermitteln können. Eine Wetter-App benötigt beispielsweise nicht eine exakte Anschrift mit Straße und Hausnummer, während das bei einer Navigations-App sinnvoll ist.
Mit der "Find-My-Phone"-Funktion schließlich können Nutzer ihr Handy im Falle eines Diebstahls lokalisieren und alle dort gespeicherten Daten löschen. Anders als bei vergleichbaren Lösungen ist bei dieser Anwendung keine zentrale Registrierung des Geräts erforderlich.
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