Telekom startet Billigmarke congstar für Handytarife

Die Tarife der Telekom Billigmarke congstar liegen nun auf dem Tisch und sind ab sofort buchbar: Gespräche in alle Netze kosten 19 Cent, Flatrates in alle Netze sind zubuchbar, es gibt keine Grundgebühr oder Mindestlaufzeit.

congstar© congstar GmbH
17.07.2007, 13:47 Uhr

Soviel die Fakten in kürze. Die Vorab-Berichterstattung des Nachrichtenmagazins Focus erwies sich damit als unzutreffend, hier war spekuliert worden, congstar könne eine Flatrate in alle Netze für 55 Euro anbieten. Stattdessen gestaltet sich das konkrete Angebot folgendermaßen:
Es gibt keine monatliche Grundgebühr, keinen Mindestumsatz und keine Mindestlaufzeit, eine Kündigung kann 2 Wochen zum Monatsende erfolgen. Das Telefonieren in alle deutschen Mobilfunknetze, zur Mailbox und in das Festnetz kostet 19 Cent pro Minute rund um die Uhr, die Taktung beträgt 60/60. SMS werden ebenfalls mit 19 Cent berechnet. Die einmalige Aktivierung kostet 19,99 Euro, telefoniert wird im T-Mobile-Netz.
Flatrates für alle Netze optional und individuell kombinierbar
Neu bei congstar, der Billigmarke der Deutschen Telekom, ist die Möglichkeit, nach den eigenen Wünschen Flatrates in verschiedene Netze hinzubuchen zu können. Diese kosten monatlich: congstar-Flatrate 4,99 Euro, Festnetz-Flatrate 9,99 Euro, E-Plus-Flatrate 14,99 Euro, o2-Flatrate 14,99 Euro, Vodafone-Flatrate 19,99 Euro und T-Mobile-Flatrate 19,99, Euro.
Diese Handy-Flatrates sind beliebig kombinierbar, ebenfalls ohne Mindestlaufzeit erhältlich und 2 Wochen zum Monatsende kündbar.
SMS-Flatrates
Zusätzlich sind Flatrates für SMS-Kurzmitteilungen erhältlich: Diese kosten monatlich: congstar-SMS-Flatrate 4,99 Euro, E-Plus-SMS-Flatrate 9,99 Euro, o2- SMS-Flatrate 9,99 Euro, Vodafone-SMS-Flatrate 9,99 Euro und T-Mobile-SMS-Flatrate 9,99, Euro. Auch diese Handy-Flatrates sind beliebig kombinierbar, ebenfalls ohne Mindestlaufzeit erhältlich und 2 Wochen zum Monatsende kündbar.
Im August wird congstar auch Bundle-Pakete mit Handys anbieten.
Das neue Angebot von congstar wendet sich vornehmlich an junge Menschen, die das große magenta „T“ als zu altmodisch und schwerfällig ansehen. Das Erscheinungsbild und die Marketingstrategie der congstar-Manager verzichtet daher auch optisch bewusst auf jegliche Brücke zum Bonner Marktführer. Man versucht auf diese Weise, die eigenen Premium-Produkte von T-Mobile nicht zu kannibalisieren und trotzdem an der Discounterwelle teilhaben zu können.
Lohnt sich der Wechsel zu congstar?
Was ist neu, was spricht pro und contra das neue Discounter-Angebot? Der Tarifexperte Henrik Wolter, Geschäftsführer von handytarife.de meint: „Der ganz große Kracher mit einer Flatrate in alle Netze für 55 Euro ist zwar ausgeblieben, dennoch bietet congstar den Kunden im Mobilfunk neue, interessante Alternativen. Bei congstar gibt es keine Mindestlaufzeit und keine Grundgebühr – das ist extrem kundenfreundlich, denn ich komme jederzeit schnell aus meinem Vertrag wieder heraus, wenn es ein besseres Angebot gibt. Wichtigste Neuerung: Alle Flatrate-Pakete können individuell hinzugebucht werden, je nachdem in welche Netze ich am meisten telefoniere, das gibt es in dieser Form bisher nicht.“
handytarife.de erfuhr auf der Pressekonferenz in Köln zudem, dass das Mitnehmen der eigenen Mobilfunk-Rufnummer zu congstar möglich sein soll, ebenfalls ein Pluspunkt, den nicht jeder Handy-Discounter bietet. Es wurde versichert, dass auch der congstar-Kunde nicht auf Service verzichten müsse, dieser soll mit dem von T-Mobile vergleichbar sein.
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