Telekom übernimmt o2-Handymasten und bringt eSIM

Technische Veränderungen beim Bonner Mobilfunkanbieter: Ab dem kommenden Jahr will das Unternehmen Berichten zufolge keine physischen SIM-Karten mehr ausgeben, sondern auf sogenannte „e-SIM“ umsteigen. Andere Anbieter und Hersteller wie Apple und Samsung wollen dies auch unterstützen – gut für die Kunden.

o2© Telefónica
22.07.2015, 09:32 Uhr

Denn: Für den Nutzer liegt der Vorteil von eSIM darin, dass zuerst einmal das Austauschen der normalen SIM-Karten oder Nano SIM Karten im Smartphone wegfällt, stattdessen wird dafür ein Code in Verbindung mit der eigenen Handynummer genutzt. So sollen zukünftig auch Wearables wie Smartwatches einfacher mit Handys gekoppelt werden können.
Telekom übernimmt überzählige Netzstandorte von Telefónica
Der Anbieter Telefonica Deutschland (o2) reicht im Rahmen der Netzintegration 7.700 Mobilfunkstandorte an die Deutsche Telekom weiter. Das Unternehmen realisiert mit der Transaktion wie geplant schnell einen Teil der angekündigten Synergien aus dem Zusammenschluss von o2 und E-Plus und kann Ressourcen für den beschleunigten o2 LTE-Ausbau nutzen.
Die Deutsche Telekom wiederum kann ihre Planung für den Netzausbau noch zügiger umsetzen und das eigene Mobilfunknetz optimieren. Die von beiden Seiten gemeinsam ausgewählten Standorte werden nach Zustimmung der Kartellbehörde übernommen.