Trotz Verbot: 41 Prozent nutzen Handy am Steuer

Egal ob Smartphone, Navi oder Lippenstift - Autofahrer lassen sich im Straßenverkehr viel zu häufig ablenken. So mangelt es 41 Prozent aller Pkw-Fahrer in Deutschland vorübergehend an Aufmerksamkeit, weil sie telefonieren. Das betrifft vor allem Männer: Mit 46 Prozent gibt fast die Hälfte zu, am Steuer Handy-Gespräche zu führen.

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09.11.2013, 16:24 Uhr

Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage des Kfz-Versicherers DA Direkt.
Häufigste Ablenkungsursache ist jedoch die Suche nach dem Weg. Mehr als die Hälfte der deutschen Verkehrsteilnehmer gibt an, dass ihre Aufmerksamkeit durch die Suche nach der richtigen Route beeinträchtigt ist. Hier sind die Frauen mit insgesamt 64 Prozent vorne. Im Zeitalter von Navigationsgeräten mag das verwundern - doch auch diese cleveren Systeme schränken offenbar die Verkehrstüchtigkeit ein: Mehr als ein Drittel glaubt, dass die Bedienung des Navis oder Radios vom Verkehrsgeschehen ablenkt.
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Laut Umfrage lassen sich Männer eher durch das Telefonieren beim Fahren ablenken als Frauen - nur 36 Prozent der weiblichen Umfrageteilnehmer nannten das Mobiltelefon als Ablenkungsquelle. Allerdings gilt das auch und vor allem für die Annahme von Anrufen. Immerhin 44 Prozent der Befragten gaben an, während des Fahrens auf die aktive Handynutzung zu verzichten. Weitere 36 Prozent greifen nur dann zum Handy, wenn es wirklich notwendig ist.
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