UMTS Surf-Sticks - wie funktioniert das mobile Internet?

Die Nutzung des mobilen Internets mit Notebook oder Netbook erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Allein bei Vodafone stiegen die Datenumsätze im vergangenen Jahr um 21 Prozent. Die Gründe dafür sind neben günstigeren Datentarifen auch der einfache Umgang mit den so genannten UMTS Surfsticks.

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16.07.2009, 11:49 Uhr

Die mobilen Modems funktionieren wie ein Handy und ermöglichen den schnellen Internetzugang per tragbarem Computer überall, wo auch mit dem Handy Empfang besteht.
Wie funktioniert ein UMTS Surf-Stick?
Der Daten-Stick ähnelt einem Speicher-Stick und wird ebenfalls in den USB-Eingang des Netbooks oder Notebooks eingesteckt. Wenige Sekunden später ist man online und kann überall aus dem Mobilfunknetz E-Mails senden und empfangen oder im Internet surfen. Die Installation ist einfach: Treiber und Software starten automatisch. Aber wie stellt ein Daten-Stick den Zugang zum Internet her?
Ein Surfstick beziehungsweise das USB-Modem ist ähnlich wie ein Handy aufgebaut. Der Zugang ins Internet erfolgt also wie bei einem Telefonat. Im Inneren des Modems befinden sich ein Chip-Set, Elektronik-Elemente, der Antennenanschluss und eine SIM-Karte. Damit baut das USB-Modem eine Verbindung mit dem Mobilfunknetz auf und sorgt für den Datentransfer.
Schnelle mobile Datenübertragung
Bis zu aktuell 7,2 Megabit pro Sekunde sind mit einem UMTS Surf-Stick beim Empfang von Daten per HSDPA (= High Speed Downlink Packet Access) beispielsweise im Vodafone-Netz möglich. Dies ist sogar schneller als ein DSL 6000-Anschluss.
Mobiles Internet bei Vodafone